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Sonntag, 8. August 2010

Kira Maeda - Seidenfessel

Verlag: Plaisir d'Amour

Klappentext:

Isabelle Lérands Bruder ist in Tokio verschwunden, weshalb Isabelle nach Japan reist, um ihren Bruder zu finden. Ihre Nachforschungen führen sie zur japanischen Mafia, der Yakuza. Sie gibt sich als Reporterin aus, die über den Clan, für den ihr Bruder gearbeitet haben soll, recherchiert. Ein Fehler, denn sie wird von dem Yakuza Toshi gekidnappt! Er tötet sie jedoch nicht, sondern bietet ihr Informationen an. Allerdings knüpft er daran eine Bedingung: Toshi stellt Isabelle über den Zeitraum eines Monats erotische Aufgaben. Versagt sie, wird er sie an die Mitglieder seines Yakuza-Clans verraten.

Trotz der stetig präsenten Gefahr und der Sorge um ihren Bruder verfällt Isabelle Toshis Ausstrahlung und seinen erotischen Spielen immer mehr...

Ein romantischer BDSM-Roman.
Quelle von Cover und Klappentext: Plaisir d'Amour Verlag

Meine Einschätzung:
Isabell Lérands reist nach Japan, weil sich ihr Bruder schon seit Monaten nicht mehr gemeldet hat. Gleich am ersten Tag erlebt sie ein erotisches Zwischenspiel in der U-Bahn und ist von dem Land fasziniert. Von einer Freundin erfährt sie dann, dass ihr Bruder möglicherweise mit der japanischen Mafia zu tun hat und sie gibt sich als Reporterin aus um etwas über das Verschwinden von Shin zu erfahren. Statt etwas herauszufinden gerät sie in die Hände des geheimnisvollen und sexy Toshi, einem Mitglieder der Mafia, der sie sofort erpresst: Sie muss einen Monat lang erotische Spiele mitspielen, dann wird er sie zu ihren Bruder bringen, sonst liefert er sie der Mafia aus. Isabell ahnt nicht, dass Toshi eigene Ziele hat und Isabell ihm gerade zur Rechten Zeit in die Hände gefallen ist...

Einige Dinge haben mir besonders gefallen, andere wieder weniger… Aber zuerst zu den tollen Seiten des Romans. Ich hatte das Gefühl das der Roman gut recherchiert ist und mir hat das Asien Setting gut gefallen. Die Autorin hat außerdem viele Bondage Spiele eingebaut, die ich so noch in keinen Buch gefunden habe, dass fand ich sehr interessant. Weiteres war positiv, dass die Geschichte einen gut erkennbaren roten Faden hat und die Spannung gekonnt aufgebaut wird. Auch fand ich die Erotik in diesen Buch sehr stimmungsvoll und auch Abwechslungsreich beschrieben. Die Zugszene am Anfang fand ich sehr gelungen und genial, da konnte man die erotische Spannung zwischen den Protas. gut spüren, dass verliert sich aber meiner Meinung dann im Laufe des Buches ein wenig.

Nun zu der aus meiner Sicht nicht so gelungenen Liebesgeschichte: Die Liebesgeschichte finde ich zu wenig in den Roman eingebaut. Auf dem Cover steht romantischer BDSM Roman, jedoch kommt in diesen Buch die Romantik zu kurz. Anders als bei den Büchern von z.B. Nina Jansen, die wirklich sehr romantisch sind, so fehlt sie mir hier. Außerdem glaube kommt in den Roman nie „Ich liebe dich“ vor… das würden vielleicht manche als positiv sehen, die überschwängliche Liebeserklärungen in erotischen Büchern nicht so gerne haben und sich lieber auf die Erotik beschränken wollen. Nun zum Helden, er wirkte für mich zu distanziert, das kann aber auch gewollt sein, da Asiaten oft zurückhaltender wirken. Jedoch konnte ich nicht wirklich die Gefühle der Heldin für den Helden verstehen, da er sie das eine oder andere Mal so kalt behandelt hat.

Fazit: Trotz der Schwächen ein toller erotischer Roman, ich bin auf jeden Fall an weiteren Romanen von Kira Maeda interessiert.

Meine Bewertung:
4,5 von 5 Punkten

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