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Dienstag, 3. August 2010

Susan Hastings - Wogen der Liebe: Die Zeiten waren stürmisch - aber ihre Liebe trotzte dem Orkan

Verlag: Droemer/Knaur (Dezember 2009)

Klappentext:
900 nach Christus: Eine kleine Insel vor der Küste Englands ist die Heimatder bildhübschen und temperamentvollen Viviane. Hier ist sie glücklich als Tochter des Dorfschmieds. Bis die gefürchteten Wikinger Vivianes Dorf überfallen, alles niederbrennen, die Männer töten und Frauen und Kinder in die Sklaverei verschleppen. Der Anführer der Wikinger ist Thoralf, ein starker und schöner; aber auch grausamer Mann. Viviane verabscheut ihn instinktiv, und doch ist da etwas, das sie fasziniert...
Quelle von Klappentext und Cover: Droemer/Knaur

Meine Einschätzung:
Viviane, eine junge Frau, lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Dorf vor der Küste von England. Sie führt den Haushalt und pflegt ihre kranke Mutter. Eines Tages wird ihr Dorf von Wikingern überfallen, es werden alle Häuser ausgeraubt und niedergebrannt. Ihre Familie wird getötet und eine handvoll Menschen überlebt und diese werden als Sklaven von den Wikingern verschleppt. Als sie immer wieder versucht zu fliehen, beginnt sich der Anführer Thoralf für sie zu interessieren, trotzdem will er die rothaarige Frau verkaufen, doch als sie wieder flieht, nimmt er sie mit nach Hause, wo er sie seiner Braut schenken will.

Obwohl Viviane diesen Mann eigentlich hassen müsste entwickelt sie Gefühle für ihn und auch er scheint sie zu begehren. Deshalb schmieden seine Familie und seine Braut Pläne, die Sklavin wieder los zu werden….

Ich habe schon lange keinen Wikingerroman mehr gelesen und war sehr gespannt auf das Buch. Zuerst möchte ich lobend erwähnen, dass die Autorin sehr viele interessante Details über das Leben der Wikinger in den Roman einfließen lässt, wobei es mir an manchen Stellen ein bissen viel vorkam. Vor allem der Überfall wird sehr brutal und grausam darstellt, was sicher realistischer ist, als es anderen Wikingerromanen dargestellt wird. Aber dies lässt den Held hart und brutal wirken und ich konnte deshalb nicht verstehen, wieso sich Viviane so schnell in den Mörder ihrer Eltern und ihres Verlobten verlieben kann. Aber am meisten hat mich gestört, dass der Held dann in der Mitte des Buches für über 100 Seiten auf Seefahrt ist und nicht mehr in dem Buch mitspielt, erst zum Schluss ist er wieder da. Wäre es kein Liebesroman, sondern ein rein historischer Roman, dann wäre das für in Ordnung, aber bei einem Liebesroman darf meiner Meinung nach der Held nicht so lagen fehlen.

Trotzdem bin ich gespannt auf die Geschichte von dem Bruder des Helden (Die Braut des Wikingers). Wenn jemand einen spannenden, aber etwas raueren Wikingerroman lesen will, der viele Inforationen über das Leben der Wikinger enthält, dann kann ich das Buch empfehlen, wenn man nach zärtlicher Romantik such, sollte man einen anderen Roman lesen.

Bewertung:
4 von 5 Punkten


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