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Freitag, 10. September 2010

Rebecca Drake - Niemand hört dein Schreien

Originaltitel: The death Place
Verlag: Droemer/Knaur (Juni 2010)

Klappentext:
Unheimliche Totenfotos von vermissten Mädchen tauchen auf - abgebildet im weißen Kleid und von Rosen umgeben. Kate Corbin verdächtigt ihren Nachbarn, den mysteriösen Puppensammler Simnic, und setzt alles daran, ihre Tochter Grace vor einer möglichen Entführung zu schützen. Doch hat sie überhaupt den richtigen Täter im Visier?
Quelle von Cover und Klappentext: Knaur

Meine Einschätzung:
Kate Corbin, eine Malerin, leidet an den Folgen einer Vergewaltigung. Gemeinsam mit ihrem Mann Ian und ihrer fünfzehnjährigen Tochter Grace übersiedelt sie von New York in eine kleine Stadt. Doch anstatt Ruhe finden und neu anfangen zu können, verwinden junge Frauen in ihrer Umgebung. Es läuft scheinbar immer nach demselben Muster ab: Ein Mädchen verwindet, dann tauchen Fotos der Vermissten auf, und schließlich verschwindet ein weiteres Mädchen.

Ihr neuer Nachbar, ein seltsamer Mann, der einen Blumenladen besitz, ist Kate auch nicht ganz geheuer. Seine seltsame Puppensammlung macht ihr Angst und immer wieder hört sie ihn Mitten in der Nacht im Keller arbeiten. Ihr Mann und ihre Tochter glauben ihr nicht, nach der Vergewaltigung ist das Familienleben stark belastet und Grace hasst die neue Stadt. Viel lieber will sie mit ihrem Freund herumhängen, doch der junge Mann ist viel älter als sie und deshalb verbieten ihr ihre Eltern, jegliche Treffen mit ihm.

Kate hört nicht auf die Bedenken ihrer Familie und befasst sich weiter mit den Morden, auch die Polizei glaubt ihr nun schon nicht mehr. Eines Tages kommt Grace nicht von der Schule nach Hause und Ian denkt sie sei weggelaufen, weil sie verärgert über ihre Eltern ist, doch Kate ahnt, dass ihre Tochter in den Fängen des Mörders sein könnte…

Der Plot dieses Romans war auf den ersten Blick sehr viel versprechend. Die Geschichte reist den Leser mitten ins Geschähen und fesselt sofort. Allerdings muss ich gestehen, dass ich weder mit der Heldin noch mit dem Helden warm wurde. Zuerst habe ich mir gedacht, das wird schon werden, aber nein, bis zum Schluss bleiben die Protagonisten blas für mich. Die Liebesgeschichte ist nur ein kleiner Bestandteils des Buches, das ist auch in Ordnung, allerdings hätte das Buch ein bisschen mehr Spannung vertragen können. Nach dem spannenden Beginn, entstehen leider immer wieder Spannungslöcher. Nach dieser Inhaltlichen Kritik möchte ich jedoch anmerken, dass der Schreibstil gekonnt ist und das Buch zu einem soliden Romantic Supence Roman macht.

Bewertung:
3 von 5 Punkten




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