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Mittwoch, 24. November 2010

Interview mit Jennifer Benkau

Jennifer Benkau wurde 1980 in der Klingenstadt Solingen geboren. Die Autorin ist verheiratet, hat drei süße Kinder und zwei Katzen. Im Sommer 2010 ist ihr erster Roman „Nybbas Träume“ im Sieben Verlag erschienen. Seit kurzem ist ihr neuer Roman „Phoenixfluch“, der ebenfalls im Sieben Verlag erschienen ist, erhältlich.



Interview mit Jennifer Benkau

Hallo Jenny, vielen Dank, dass du bereit warst ein Interview mit mir zu machen!

Sehr gerne, Marina. Ich freu mich & bedanke mich für dein Interesse.



1. Seit Dezember gibt es wieder einen neuen Roman von dir, doch es ist nicht der heiß ersehnte zweite Teil der Schattendämonen, sondern der nicht weniger spannend klingende Roman „Phoenixfluch“. Worum geht es in diesem Buch?

Meine Protagonistin Helena stolpert gleich auf der ersten Seite über einen attraktiven jungen Mann - Samuel. Das Problem ist nur: der Typ hat offenbar ein enormes Problem, seinen Überlebenstrieb betreffend, denn er stürzt sich vor ihren Augen von einer Brücke. Die Polizei findet jedoch keine Leiche, keine Spuren. Nichts! Spätestens als Helena diesen Mann wiedersieht - und zwar quicklebendig - ahnt sie, dass da etwas nicht stimmt. Ihre Neugier erwacht.


Samuel stürzt sich natürlich nicht aus Spaß am Drama von Brücken. Er ist verflucht, weil er durch einen Fehler das Schicksal der Welt und die Geschichte verändert hat; leider nicht zum Guten. Auf ihm lastet eine tonnenschwere Schuld und zudem die unangenehme Notwendigkeit, seine Nächte in der Hölle zu verbringen und dort die Überreste seiner geteilten Seele zu verteidigen.


Helena wäre besser beraten, einen Bogen um diesen Mann zu ziehen, der zum Spielball zwischen zwei Mächten geworden ist, mit denen man es sich besser nicht verscherzt. Aber dann wäre sie natürlich nicht meine Heldin :-)

Eine Leseprobe gibt es wie immer auf: www.sieben-verlag.de


2. Als großer Fan der Schattendämonen brennt natürlich in vielen Fans die Frage: Wie viele Teile hast du aktuell geplant?

Es wird eine Trilogie.


3. Der Klappentext des zweiten Teils der Schattendämonen „Nybbas Nächte“ verrät den Lesern schon, dass das Protagonistenpaar wieder dasselbe ist wie im Vorgängerband. Warum hast du dich dazu entschlossen eine Serie mit dem gleichen Heldenpaar zu schreiben?

Nun, das liegt daran, dass ich ursprünglich überhaupt keine Serie schreiben, sondern die Geschichte von Nicholas & Joana erzählen wollte. Aber die hätte ich beim besten Willen nicht in ein Buch quetschen können, weshalb ich mich mit dem Verlag für einen Dreiteiler entschieden habe.


Außerdem ist es so, dass Nicholas im Umgang mit mir etwas größenwahnsinnig geworden ist. Er duldet in seiner Reihe keine Helden neben sich ;-) Ehrlich, hätte jemand gedacht, dass er eifersüchtig sein würde? Er hat mich im zweiten Teil ziemlich überrascht.


4. Nicholas, der Held aus deiner Schattendämonen Serie, ist ein wirklich böser Held. (Stichwort: Kartbahn) Was hat dich dazu bewogen, einen so bösen Helden zu erschaffen?

Ganz ehrlich? - Viel Neugier. Die Frage: „Mal gucken, ob das geht.“


Ich wollte keinen Dämon mit menschlicher Moral schaffen, das erschien mir einfach nicht sinnvoll. Es muss Gründe geben, Dämonen zu fürchten, da sollte Nicholas nicht die schimmernde Ausnahme darstellen. Generell halte ich ihn nicht für böse, nur für extrem egomanisch. Er ist einfach nicht grundlos gut.


5. Gibt es neben der Schattendämonen Serie auch noch andere Projekte an denen du arbeitest, oder konzentrierst du dich in der nächsten Zeit voll auf diese Serie?

Im Moment schließe ich einen Jugendroman ab, in dem es um meine Interpretation von Harpyien geht; desweiteren flattern hier sowohl Planungen zu einem Serienauftakt herum, in der wir uns in eine Parallelwelt begeben, sowie Ideen zu einem erotischen Roman mit Feen. Bösen Feen ;-)


6. Was gefällt dir selbst besonders beim Schreiben von paranormalen Romanen? Liest du selbst auch Romane dieses Genres?

Das Genre hat mich über Umwege gefunden. Ich lese es noch gar nicht so lange, dafür aber sehr gerne. Der Reiz liegt ganz klar in der Vielseitigkeit. Paranormale Romance kann so viele Schichten haben; der Fokus kann auf der Fantasy liegen, auf der Romanze, man kann aber genauso gut einen Thriller draus machen, man kann Historie oder Sci-Fi einflechten, ein Drama erzählen, lässig lockere Chick-Lit oder ein Crossover aus allem, was passt.

Dazu übersinnliche Männer … was will Frau mehr :-)


7. Wie entsteht ein Buch bei dir?

In den meisten Fällen über die Figuren, die ich zu Anfang entweder sehr klar, oder ganz scheu, nur in Umrissen, vor Augen habe. Dann beginne ich mit ein, zwei Probekapiteln, zunächst nur, um festzustellen, „ob ich mit den Figuren kann und sie mit mir“. Das ist entscheidend, schließlich werden wir für ca. 100.000 Worte und darüber hinaus quasi Seelengefährten. Wenn alles glattläuft, wuchert der Plot beinahe selbstständig. Wobei eine Trilogie natürlich Planung erfordert, wenn alle Fäden - auch die, die dem Leser zunächst abgehackt erscheinen mögen -, hinterher sauber verflochten werden wollen. Im Einzelroman oder einer locker zusammenhängenden Serie lasse ich mich dagegen treiben. Im „Phoenixfluch“ z.B. wusste ich das Ende auch erst, als es Zeit war, es niederzuschreiben.


8. Wie wichtig ist dir der Kontakt mit deinen Lesern?

Ganz, ganz wichtig.


Ich habe das Schreiben im Internet gelernt, über eine Plattform, auf der man seine Ergüsse in Kapiteln hochläd und sofort von Leser kommentiert bekommt. Da ist es eine gewaltige Umstellung, plötzlich einen Roman allein schreiben zu müssen, ohne die Rückmeldung, wie alles ankommt.


Ich nutze daher die Möglichkeit, Leserunden zu begleiten, lese alle Rezensionen und freu mich wie Bolle, wenn mich Leser anschreiben. Kann man übrigens ganz einfach, z.B. über facebook, wo ich auch immer Aktuelles poste, außerdem Soundtracks, Leseproben, etc: Jenny Benkau


9. Was wünscht du dir für deine Zukunft?

Ich beziehe diese Frage mal rein auf die Schreiberei, sonst wird das eine lange Liste ;-)


Ich wünsche mir natürlich viele interessierte Leser für meine Bücher. Ob dies auch zufriedene Leser werden, liegt ja dann an mir.


Nebenbei wünsche ich mir mehr Zeit zum Schreiben und einen Sci-Fi-Bürostuhl, der verhindert, dass der Hintern durch all das Sitzen zu breit wird. Das wär‘ mal was!


Gleich drei Wünsche auf einmal - am besten wünsche ich mir einfach einen Dschinn; mit offenem Hemd und dunklen Haaren zum Wuscheln, bitte :-)


Vielen Dank für das interessante Interview Jenny!



Liebe Marina, vielen Dank für das schöne Interview.


Alles Liebe an dich & all deine Blog-Leser.


Von Jenny :-)

 
 
Gute Neuigkeiten für alle die nach diesem Interview große Lust haben den aktuellen Roman von Jenny zu lesen:
 
Ich verlose zwei Exemplare von „Phoenixfluch“ also nicht verpassen! Gewinnspiel: Jennifer Benkau – Phoenixfluch
 
 
Rezi Nybbas Träume
 
Sieben Verlag Herbst/Winter Vorschau 2010

Sieben Verlag Winter/Frühling Vorschau 2011







Kommentare:

  1. Hallo!

    Ein schönes Interview :-)
    Ich habe mich gefreut, als ich es eben hier entdeckt habe.

    Auf "Phoenixfluch" freue ich mich schon sehr! Ebenso bin ich gespannt auf die Fortsetzung von der Schattendämonen-Reihe.

    Lieben Gruß,
    Svenja

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  2. Hallo Svenja,

    ich habe mich auch total gefreut, dass Jenny zu dem Interview bereit war.

    "Phoenixfluch" lese ich gerade und das Buch ist total fesselnd und mitreißend.

    Lg Marina

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  3. Danke für das Interview. Ich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Teil um Nybba!

    LG Desi

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  4. Ich freue mich auch schon auf den zweiten Teil. Das Cover ist mal wieder gelungen :)

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