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Mittwoch, 13. April 2011

Leseprobe: Toyboy von Irina Meerling

Vielen Dank an den Dead Soft Verlag für diese Leseprobe:



Klappentext:
Den Neustart am elitären Broomstick-Internat hatte Alex sich anders vorgestellt. Der junge Elementen-Magier gerät ausgerechnet in die Fänge des gut aussehenden, berechnenden Kayen, der ihn in ein seltsames erotisches Spiel verwickelt. Bis Alex kurz davor ist, wieder einmal alles zu verlieren ...



Leseprobe:

Alex spürte die Berührung noch ehe er realisieren konnte, was geschah.

„Bist du bescheuert? Lass das!“, zischte er und schlug Kayens Hand aus seinem Intimbereich.

„Du bist ja ganz hart, Kleiner“, raunte der Ältere.

„Nenn mich nicht so, verdammt!“, fauchte Alex wieder und stieß beim Schritt rückwärts gegen den TV-Schrank. Das Zimmer war eindeutig zu klein.

„Soll ich dich lieber Großer nennen?“ Der Spott in Kayens Stimme war nicht zu überhören. „Willst du wissen, woran ich vorhin gedacht habe?“, wisperte Kayen und stützte sich mit beiden Händen links und rechts von Alex an den Schrank. „Soll ich dir sagen, was ich mir vorgestellt habe?“

„Hör mal, wenn du echt denkst, du würdest mich geil machen können ...“

„Du streitest es ja auch noch ab“, unterbrach Kayen belustigt. „Dann läufst du also schon den ganzen Tag mit einem Ständer herum, hm?“

Das Herz in Alex’ Brust hämmerte ihm bis zur Kehle. Er bebte vor Wut. Was stellte dieser Kerl da gerade mit ihm an? Er hasste ihn, verdammt!

„Ich geh jetzt“, sagte Alex schließlich. Leiser als gewollt. Doch er rührte sich keinen Zentimeter – stand reglos zwischen Kayens nackten Armen und vor dessen nacktem Oberkörper.

„Du willst mit dieser Beule in der Hose nach draußen?“, fragte der natürlich und senkte den Blick kurz auf die besagte Körperpartie. „Und wenn dich jemand sieht? Wie du aus meinem

Zimmer kommst?“

„Auf den Fluren ist niemand und außerdem ...“

„Bloß du treibst dich noch im Regen herum und besuchst mich“, wurde er wieder unterbrochen. „Wenn ich dich so sehe ... Du bist ganz nass, Kleiner. Willst du dich erkälten? Du zitterst ja schon. Komm, zieh das aus und trockne dich erst mal ab.“

„Witzig – ja ehrlich“, höhnte Alex, der keinesfalls aufgrund der Raumtemperatur sondern vor Anspannung zitterte. „Ein noch dümmerer Spruch ist dir so spontan nicht eingefallen, hm?“ – Endlich wurde er wütend genug, um diesem Kerl seine Meinung zu geigen. – „Ich kann dich nicht ausstehen, hörst du? Du bist das Arschloch in Person und ...“

„Glaubst du denn, dass ich in dich verliebt bin?“, fragte Kayen, trotz des hitzigen Tons seines Gegenübers, völlig ruhig. „Darum geht es doch gar nicht. Es geht einzig und allein um Lust. Dafür

braucht man keine tieferen Gefühle. Und wir wissen beide, dass du diese Lust genau spürst und dass du es hasst, sie zu spüren, weil du immer kurz davor bist, ihr nachzugeben. Heute war es schließlich so weit. Du kannst es abstreiten, wenn du willst, aber die Tatsache, dass es dich geil gemacht hat, ist einfach offensichtlich.“

Alex hörte ihm reglos zu, dann schloss er seine Augen, um einige tiefe Atemzüge zu nehmen und sich ein wenig zu sammeln. Kayens Worte klangen weiterhin in seinem Kopf, und Alex wollte eine ebenso gefasste wie überzeugende Antwort geben. Doch dass er sich überhaupt erst eingestehen musste, wie recht Kayen hatte, erschwerte sein klares Denken unheimlich.

„Du hast bloß Angst davor, dass es die anderen erfahren“, meinte Kayen, noch ehe er sich aufraffen konnte überhaupt etwas zu entgegnen. „Aber glaubst du wirklich, dass ich es nötig habe, es allen sofort zu sagen?“

„Dir traue ich alles zu“, erwiderte Alex wahrheitsgetreu und öffnete endlich seine Augenlider. Kayens Gesicht war kaum noch zwanzig Zentimeter von seinem entfernt.

„Und wenn ich dir sage, dass es keiner erfährt?“

„Nur jemand, der nicht weiß, wie du bist, würde dir glauben. Aber ich weiß, wie du bist. Ich kenne deine Erniedrigungen. Und sobald ich mich auch nur ein Mal fallen lasse, wirst du dir den Spaß machen, mich heftiger und widerlicher denn je zu demütigen. Denkst du wirklich, ich werde das zulassen?“

„Du gibst also zu, dass du dich fallen lassen willst, es aber nicht kannst?“, hakte Kayen neugierig nach.

„Nein“, versuchte Alex sich zu korrigieren, doch er selbst wusste, dass er sich längst verraten hatte.

Quelle von Cover, Leseprobe, Klappentext: Dead Soft Verlag

Kommentare:

  1. Habe das Buch vor kurzer Zeit gelesen, obwohl ich sonst keine Gayromane kenne. Fands klasse! Werde sicher noch mehr von Dead Soft / Irina Meerling lesen!

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  2. Super! Dann freue ich mich noch viel mehr auf dieses Buch!

    Lg Marina

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