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Dienstag, 31. Mai 2011

Sara Grant - Neva

Originaltitel: Dark Parties
Verlag: PAN (März 2011)

Klappentext:
Die 16-jährige Neva hat es satt, keine Antworten auf Fragen zu bekommen, die sie nicht einmal laut stellen darf: Warum wird ihr Heimatland von einer undurchdringbaren Energiekuppel von der Außenwelt abgeschottet? Warum verschwinden immer wieder Menschen spurlos? Und was ist mit ihrer Großmutter geschehen, die eines Tages nicht mehr nach Hause kam? Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Sanna beschließt Neva, Antworten zu verlangen und nicht mehr brav alle Gesetze und Regeln zu befolgen. Doch dabei verliebt sie sich nicht nur in den einen Jungen, der für sie tabu sein muss – sondern gerät auch in tödliche Gefahr …
Quelle von Klappentext und Cover: Pan

Meine Einschätzung:
Die sechzehnjährige Neva lebt in einer Zeit in der die Menschen in ihrem Heimatland unter einer undurchdringbaren Kuppel. Das Regime stellt dies als Vorsichtsmaßnahme und zum Schutz des Volkes dar, allerdings wird immer klarer, dass es das eigentliche Ziel ist, die Menschen davor zu verhindern, das Land verlassen zu können. Durch diese Abschottung werden im Laufe der Jahr Ressourcen und Rohstoffe immer knapper. Als auch immer wieder Menschen spurlos verschwinden und auch ihre Großmutter nicht mehr auffindbar ist, beschließen Neva und ihre Freundin Sanna etwas zu unternehmen. Sie wollen Antworten finden und starten einen stummen Protest. Doch nicht nur die politische Lage des Landes scheint gefährlich zu sein, denn Neva verliebt sich ausgerechnet in einen Jungen, der für sie verboten ist…

Sara Grant hat für ihren Young Adult Roman einen interessanten Plot gewählt, der derzeit stark im Trend liegt. Die Autorin beginnt mitten in der Geschichte und spart sich lange Erklärungen, doch gerade der Beginn verläuft holprig. Der Schreibstil kann nicht überzeugen und wirkt gekünstelt und holprig. Die Aufmachung des Buches gelungen, die Geschichte an sich ist recht aufweckend und faszinierend. Die Heldin Neva wird recht gut gezeichnet und dargestellt, allerdings bleiben die anderen Protagonisten eher blas. Daraus ergibt sich ein eher mittelprächtiger Roman, mit guter Grundidee und eher schwachen Umsetzung.

Bewertung:
2,5 von 5 Punkten



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