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Freitag, 17. Juni 2011

Interview mit Kira Maeda

Kira Maeda lebt, studiert und arbeitet im Ruhrgebiet. Sie schreibt und veröffentlicht seit mehreren Jahren unter verschiedenen Pseudonymen. Dabei ist sie immer auf der Suche nach dem besonderen Knistern zwischen ihren Figuren. Eine besondere Vorliebe hat sie für exotische Schauplätze und ungewöhnliche Settings.

Derzeit sind zwei Romane und zwei Novellen von der Autorin im Plaisir d'Amour Verlag erschienen:

erotische Romane:

erotische Märchennovellen:



Interview mit Kira Maeda

Liebe Kira ich freue mich, dass wir ein Interview machen und bedanke mich herzlich dafür!

Danke für die nette Anfrage – ich freue mich sehr über das Interview!



1. Seit kurzen gibt es den ersten Teil deiner Drachen Serie „Blood Dragon“. Worum geht es in dieser neuen Serie?

Die Serie dreht sich um die drei Dracul Brüder: Vlad, der spätere Dracula, Mircea und Radu. Alle drei sind Drachen Gestaltwandler und für das Wohl der Karpaten, und der Menschen die dort leben, verantwortlich.

Die Einigkeit unter den Brüdern wird allerdings gestört, als eine Frau zwischen sie tritt. Dracula verliert gegen seinen Bruder Mircea und wird darüber so wahnsinnig, dass er eingesperrt werden muss. Der Konflikt scheint damit beigelegt, aber das Unglück nimmt seinen Lauf, als Jahrhunderte später die Inkarnation dieser Frau, Elisa, nach Rumänien zurückkehrt.


2. Was hat dich dazu inspiriert eine Serie über Drachen zu schreiben?

Ich liebe Drachen *g* Das ist wahrscheinlich der einfachste Grund. Egal ob die westlichen Lindwürmer oder die asiatischen Glücksdrachen – Drachen verbinden für mich Eleganz und Stärke. Dementsprechend wurde ich auch hellhörig als ich als Kind auf die Dracula Sage stieß. Drachen spielen bei Dracula eine sehr wichtige Rolle: Der Name selbst ist wohl der bekannteste Zusammenhang – immerhin bedeutet Dracula soviel wie „kleiner Drache“ oder „Sohn des Drachen“. Außerdem waren Dracula, seine Brüder und sein Vater alle Mitglieder im Drachenbundorden, und ein Drachen ziert auch das Wappen der Familie.

Als meine Verlegerin dann während eines Essens aus Spaß das Wort „Gestaltwandler“ fallen ließ, war die Idee zu einem Drachenbuch recht schnell da – und ich war überrascht, wie schnell sich alles ineinander gefügt hatte. Anscheinend wollte die Geschichte unbedingt geschrieben werden.


3. In deinem Roman „Seidenfessel“ entführst du die Leser nach Japan in die spannende Welt der japanischen Mafia, der Yakuza. Planst du nach Isabelles Geschichte nun auch einen erotischen Roman in dem ihr Bruder Shin die Hauptrolle spielt?

Ich muss zugeben, ich hatte mit Shin tatsächlich noch einiges vor. Angesichts der Katastrophe in Japan möchte ich aber derzeit keinen Roman schreiben, der dort spielt. Das käme mir einfach nicht richtig vor und würde den nötigen Respekt vor den Opfern der Katastrophe vermissen lassen.

Ganz habe ich die Idee um Shin aber noch nicht verworfen. Vielleicht entschließt der Gute sich ja, demnächst auszuwandern...


4. Beim Plaisir d’Amour Verlag sind bereits zwei erotische Märchen von dir erschienen: „Rotkäppchen und der böse Wolf“ und „Die zertanzten Schuhe“. Wenn es einen weiteren Märchenband geben würde, würdest du gerne wieder mitwirken? Welche Märchen würdest du gerne neu erotisch interpretieren?

Ich würde auf jeden Fall noch einmal mitmachen! Die Märchen haben mir viel Spaß gemacht, weil ich viel Neues ausprobieren konnte. Es war schön, die bekannten Geschichten neu und erotisch zu interpretieren. Beim nächsten Mal würde mich gerne einem Märchen aus Asien widmen – die mechanische Nachtigall vielleicht.


5. Wie entsteht ein Buch bei dir?

Meist beginnt es mit einer Szene, die mich nicht loslässt. Bei „Seidenfessel“ war es Toshi, der Isabell vor den Augen der Clubbesucher fesselt, bei „Blood Dragon: Drachennacht“ hatte ich Mircea vor Augen, der Elisa seine Schuppen spüren lässt.

Solche Szenen legen meist schon das Setting fest und die Charaktere sind auch präsent. Dann bastle ich am Plot. Der ist allerdings mehr eine rote Linie, kein ausformuliertes Kapitelexposé. Manchmal fluche ich über mich selbst, weil ich mit einem festgelegten Kapitelexposé nicht arbeiten kann (könnte ich es, würde das einiges vereinfachen), aber die Geschichte verändert sich bei mir während des Schreibens, sie wächst mit. Das Buch hat seinen eigenen Kopf, ebenso wie die Charaktere, und mir macht es Spaß, während des Schreibens zuzusehen, auf welche Pfade mich Buch und Figuren führen. Ich bin sozusagen mein eigener erster Leser.


6. Woran arbeitetest du gerade?

Im Augenblick arbeite ich an „Blood Dragon 02 und 03“. Es gibt noch einige andere Projekte, mit denen ich liebäugle, aber da kann ich leider noch nichts zu sagen.


7. Was gefällt dir selbst besonders beim Schreiben von erotischen Romanen?

Der Gedanke, dass Leute, die meine Bücher lesen, sich danach gut fühlen. Als Mensch kennt man zwei extreme Gefühlszustände, bei denen man alles andere vergisst: Angst und Lust. Lust ist dabei natürlich der eindeutig angenehmere Zustand *g*

Als Autor von erotischen Romanen hat man die Chance, genau diesen Zustand einzufangen und ihn durch die eigenen Bücher an viele Menschen weiter zugeben, die man nicht einmal kennt. Ich finde es schön, dass ich den Spaß, den ich beim Schreiben habe, so ungefiltert weitergeben kann.


8. Wie wichtig ist dir der Kontakt mit deinen Lesern?

Sehr wichtig! Schreiben ist ein einsames Geschäft und es ist wichtig zu wissen, wie das eigene „Baby“ bei den Lesern ankommt. Genau deswegen freue ich mich über jede Art von Feedback und Kontakt!


9. Wie sehen deine Pläne für die Zukunft aus?

Ich möchte natürlich weiter schreiben :-) Das letzte Jahr war zwar stressig, aber ich habe noch soviel vor und die Ideen in meinem Kopf laufen Amok. Wer weiß, was 2011 noch alles bringt – ich freue mich auf jeden Fall auf neue spannende Projekte und mindestens ebenso spannende Bücher.

Danke für das unterhaltsame Interview!

Ich danke dir für die interessanten Fragen, Marina!

Hier ein paar Romane der Autorin:


Seidenfessel
Isabelle Lérands Bruder ist in Tokio verschwunden, weshalb Isabelle nach Japan reist, um ihren Bruder zu finden. Ihre Nachforschungen führen sie zur japanischen Mafia, der Yakuza. Sie gibt sich als Reporterin aus, die über den Clan, für den ihr Bruder gearbeitet haben soll, recherchiert. Ein Fehler, denn sie wird von dem Yakuza Toshi gekidnappt! Er tötet sie jedoch nicht, sondern bietet ihr Informationen an. Allerdings knüpft er daran eine Bedingung: Toshi stellt Isabelle über den Zeitraum eines Monats erotische Aufgaben. Versagt sie, wird er sie an die Mitglieder seines Yakuza-Clans verraten.

Trotz der stetig präsenten Gefahr und der Sorge um ihren Bruder verfällt Isabelle Toshis Ausstrahlung und seinen erotischen Spielen immer mehr ...

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Blood Dragon 1: Drachennacht
Die Archäologin Elisa ist fasziniert von den Legenden rund um den historischen Dracula, Vlad Tepes, und dessen Brüder Mircea und Radu. Sie erhält den Auftrag, in Rumänien nach den Ursprüngen der Dracula-Legende zu forschen und trifft dabei auf einen Nachfahren Vlad Tepes': Victor Dracul.

In Visionen sieht sie immer wieder sich selbst zur Zeit Vlad Tepes', leidenschaftlich verbunden mit dessen Bruder Mircea, dem Victor bis aufs Haar gleicht.

Elisa ist zunehmends verwirrt, da sie sich sowohl zu Mircea als auch zu Victor hingezogen fühlt, und kann kaum noch zwischen Visionen und Realität unterscheiden.

Doch in den eng verknüpften Schicksalen der drei Brüder, die einem alten und mächtigen Geschlecht von Drachen angehören, spielt Elisa eine wichtige Rolle, denn sie ist die Wiedergeburt der Frau, um die Mircea und Dracula einst kämpften. Dracula wurde damals über Elisas Verlust wahnsinnig, weswegen seine Brüder sich gegen ihn wandten und ihn einsperrten.

Doch nun, Jahrhunderte später, ist Dracula wieder frei und sinnt auf Rache ...

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Quelle Autorenvita, Cover: Plasir d'Amour

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