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Sonntag, 14. August 2011

Cassandra Norton - Gefangene des Scheichs

Verlag: Plaisir d'Amour Verlag (Juli 2011)

Klappentext:
Victoria Stockbridge, eine junge Adelige im London der 1920er Jahre, verliebt sich Hals über Kopf in den verschlossenen Nicolas Whitby. Kurzentschlossen folgt sie ihm bis nach Arabien, wo sie ihn in einer vollkommen fremden Welt findet. Er ist ein gefürchteter Stammesfürst - und außer sich vor Wut, als er Victoria entdeckt! Er will Victoria für ihre Tollkühnheit eine Lektion erteilen, doch was als sinnliche Bestrafung beginnt, verwandelt sich rasch in wilde Leidenschaft. Aber dann wird Victoria von Nicolas' Todfeind, dem Schwarzen Prinzen, entführt, mit dem Nicolas noch eine Rechnung offen hat ...
Quelle von Cover und Klappentext: Plaisir d'Amour Verlag

Meine Einschätzung:
London in den 1920 Jahren:

Victoria Stockbridge, eine junge Adelige verliebt sich in den unstandesgemäßen Nicolas Whitby. Wie gebannt hört sie seinen Vortrag über den fernen Orient. Als sie sich dann heimlich treffen, können sie kaum die Finger von einander lassen und Victoria will nur noch ihm! Doch er verlässt schon bald wieder London um nach Arabien zurück zu kehren und Victoria wird von ihren Eltern von London fort aufs Land geschickt. Doch kurzerhand entschließt sich die junge Frau, sich ihren Eltern zu widersetzten und macht alleine auf den Weg in das ferne Arabien um wieder mit Nicolas vereint zu sein...

Dieser erotische Scheichroman von Cassandra Norton lässt sich schwer beurteilen. Dies liegt daran, dass mir einige Punkte im Roman wahnsinnig gut gefallen haben und andere leider gar nicht. Zuerst zum positiven: Die Autorin kann einfach packend schreiben! Das Buch ist auf keiner Seite langweilig und entführt von London quer durch Europa direkt in den Fernen Orient. Die Zeit in der die Geschichte spielt ist sehr gut umgesetzt. Die Protagonisten leben in einer Zeit des Wandels, neue Technologien und ein soziales Umdenken, aber auch das Festhalten an alten Werten, all dies wird im Roman gut dargestellt.

Nicht so gelungen fand ich die Liebesgeschichte an sich, die Helden lernen sich kurz kennen und schon fühlt sich die Heldin vom Helden angezogen und obwohl sie sich kaum kennen, reist sie ihm alleine fast um die halbe Welt nach. Nicolas, der männliche Hauptprotagonist, konnte mich nicht ganz überzeugen. Er ist ein verschlossener Mann, das wird ja schon im Klappentext verraten, aber trotzdem hätte ich gerne noch mehr vom Helden erfahren. Möglicherweise liegt es daran, dass die Autorin die Reise der Heldin über viele Seiten beschrieben hat. Das war interessant zu lesen, doch die vielen Seiten Trennung zwischen den Hauptcharakteren verkürzen dann die Liebesgeschichte zwischen beiden.

Die erotischen Szenen sind gelungen und man merkt, dass die Autorin schon einige erotische Romane verfasst hat und sie die prickelnden Szenen gekonnt in die Geschichte einbauen kann. Recht schön ist auch das Cover geworden, das perfekt zu dem Roman passt.

Bewertung:
3,5 von 5 Punkten


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