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Bücher, Hörbücher & Infos zu Serien














Donnerstag, 31. März 2011

Suzanne Brockmann - Lucky - Nur eine Frage der Zeit

Originaltitel: Get Lucky
Verlag: Mira Taschenbuch (Februar 2011)

Klappentext:
Operation Heartbreaker: Besiege die Gefahr, vertraue deinen Freunden und verschenke nie dein Herz.Mit diesem Mann soll sie zusammenarbeiten? Bei der Journalistin Sydney Jameson schrillen alle Alarmglocken. Denn Navy SEAL Lucky O Donlon ist gefährlich sexy. Ein Verführer der dann geht, ohne sich noch einmal umzudrehen Aber Sydney hat keine Wahl: Nur mit Lukes Hilfe kann sie einen Artikel über den Serientäter schreiben, der Kalifornien in Angst und Schrecken versetzt.
Quelle von Klappentext und Cover: Mira Taschenbuch

Meine Einschätzung:
Ein brutaler Serienvergewaltiger treibt sein Unwesen und als eine Freundin von der Journalistin Sydney Jameson überfallen wird, ist für sie klar, dass etwas getan werden muss! Die Frauen müssen gewarnt werden! Die ersten Spuren der Polizei deuten darauf hin, dass es sich bei dem Täter um einen SEAL handeln könnte. Deshalb wird ein Sonderkommando zusammengestellt zu dem Sydney Jameson, Polizistin Lucy McCoy und die SEALS Lucky O'Donlon und Bobby Taylor gehören.

Lucky ist alles andere als erfreut, als er erfährt, dass auch die Journalistin Sydney im Team mitarbeiten soll. Für ihn ist Sydney nur im Weg. Der Playboy, dem alle Frauen zu Füßen liegen, ist es auch nicht gewohnt, dass ihm eine Frau einfach so abblitzen lässt. Obwohl sich beide eigentlich nicht ausstehen können merken Sydney mit Lucky allerdings bald, dass sie ein super Team sind und können auch das heiße Knistern zwischen ihnen nicht mehr länger ignorieren!

Aus produktionstechnischen Gründen wurde vor dem achten Band der SEAL Serie von Suzanne Brockmann der neue Teil veröffentlicht. Fans der Serien können diesen Band auch ohne den achten Band lesen und Suzanne Brockmann verrät in ihrem Band rund um Lucky und Sydney auch nichts aus dem Vorgängerband. In diesem Band findet nun der Frauenheld Lucky die Frau seines Herzens und wieder ist es der erfolgreichen Autorin Suzanne Brockmann gelungen einen romantischen und spannenden Plot zu einer heißen Mischung zu verbinden, die man sofort in einem Zug auslesen muss. Lucky, der bereits aus den anderen Bänden bekannt ist, entpuppt sich als herzensguter Mann, der bereit ist alles für die Frau seines Herzens zu geben! Sydney ist eine Heldin, die ebenso herzensgut und auch sehr mutig für Gerechtigkeit und ihre Liebe kämpft. Es ist auch schön, dass es in diesem Band ein Wiedersehen mit vielen anderen Protagonisten gab und schon bald der nächste/vorherige Band erscheinen wird.

Hier gehts zu den anderen Teilen der SEAL Serie von Suzanne Brockmann: Operation Heartbreaker

Bewertung:
5 von 5 Punkten


Dienstag, 29. März 2011

BLC Booklover Conference 2011 - WIR LIEBEN LESEN

Ich freue mich schon sehr auf die BLC 2011, hier die aktuellen Infos aus der Pressemitteilung

BLC Booklover Conference 2011 - WIR LIEBEN LESEN - am 28. Mai 2011


Auch in diesem Jahr sind der Sieben Verlag (http://www.sieben-verlag.de/) und der Plaisir d'Amour Verlag (http://www.plaisirdamourbooks.de/) wieder Veranstalter der alljährlichen BLC Booklover Conference, kurz BLC genannt.

Die BLC Booklover Conference - WIR LIEBEN LESEN, versteht sich als kleiner aber feiner Fachkongress, der jedes Jahr Branchenfachleuten, Autoren und Lesern die Möglichkeit bietet, Informationen auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Das attraktive Rahmenprogramm bietet darüber hinaus allen Teilnehmern die Möglichkeit, sich näher kennen zu lernen und in entspannter Atmosphäre ein Wochenende ganz im Zeichen des Buches zu verbringen.

Die BLC geht am 28. Mai 2011 bereits in die 7. Runde und findet im beschaulichen Weinstädtchen Oppenheim/Rhein statt. (http://www.booklover-conference.de/Hotel_Anfahrt.htm)

Auch diesmal wird die allgemeine Unterhaltungsliteratur im Mittelpunkt stehen, ergänzt mit vielen exklusiven Einblicken hinter die Kulissen der Buchbranche.


Redner:
Karla Paul (LovelyBooks)
Präsentation der Möglichkeiten für Leser, Autoren & Verlage bei LovelyBooks


Lars Schultze-Kossack (Literarische Agentur Kossack) & Christina Knorr (Presseleiterin Egmont LYX):
Buch veröffentlicht - was nun? Aufgabenverteilung bei der PR-Arbeit zwischen Autor, Verlag und Agentur.


Jörg Zaag (Prokurist & Vertriebsleiter Verlage Books on Demand GmbH):
Print on Demand - wegweisendes Zukunftsmodell für risikominimiertes Drucken, Backlist Erhaltung und weltweiten Vertrieb.


John Ruhrmann & Jens Klingelhöfer (Bookwire GmbH):
In aller Munde: Ebooks und andere digitale Medien. Vortrag über Vertriebswege, Märkte, Wachstumschancen.


Aveleen Avide (Autorin, Literaturbloggerin) & Lars Schultze Kossack (Literarische Agentur Kossack):
Soziale Netzwerke für Autoren. Welche Netzwerkmöglichkeiten gibt es, wie kann man sie am effizientesten nutzen und welchen Nutzen hat der Autor von ihnen?


André Wiesler (Autor)
Grundlagen des komischen Schreibens - Von der Kurzgeschichte über den Roman bis hin zur TV-Sketchcomedy.


Talk:
Programmvorschau - Welche Schwerpunkte kommen 2012 auf die Leser zu?

Redner:
Alexandra Panz & Ulrike Gerstner (Egmont LYX),
Nadja Kossack (Hoffmann & Campe),
Julia Abrahams & Natalja Schmidt (Literaturagentur Schmidt & Abrahams)

Moderation: Kira Maeda (Autorin)

Das Gesamtprogramm und weitere Informationen findet man hier:


Webseite: http://www.booklover-conference.de/

oder besuchen Sie uns auf der facebook-Seite:

Samstag, 26. März 2011

Susan Crandall - Pitch Black: Ohne Ausweg

Originaltitel: Pitch Black
Verlag: Lyx (März 2011)

Klappentext:
Die Reporterin Madison Wade zieht mit ihrem Adoptivsohn Ethan in eine ruhige Kleinstadt in Tennessee. Als Ethan mit seinem Freund Jordan, dessen Stiefvater und einigen anderen Jungen zu einem Campingausflug in die Berge fährt, kommt es zu einer Tragödie. Jordans Stiefvater, ein erfahrener Wanderer, kommt ums Leben. Sämtliche Indizien weisen auf einen Mord hin, und der Hauptverdächtige ist Ethan. Madison ist auf ihren Spürsinn als Reporterin angewiesen, um dem Sheriff des Ortes, Gabe Wyatt, Ethans Unschuld zu beweisen. Dabei entwickelt Maddie schon bald tiefere Gefühle für den attraktiven Gabe ...
Quelle von Klappentext und Cover: Lyx

Meine Einschätzung:
Die Reporterin Madison Wade will mit ihrem Adoptivsohn Ethan in der Kleinstadt Buckeye neu anfangen. Als Ethan mit seinen Freund Jordan und zwei anderen Jungs in der Begleitung von Jordans Vater eine Bergwanderung macht, ahnt Maddie nicht, dass nun ein Albtraum beginnen wird: Jordans Vater stirbt und zuerst deutet alles auf einen Unfall hin, doch die Ermittlungen des Sheriffs des Ortes, Gabe Wyatt, ergeben das es sich um Mord handelt.

Als Madison neu nach Buckeye kam fühlte sich gleich zu Beginn romantische Gefühle für Gabe und auch er scheint Gefallen an Maddie gefunden zu haben. Doch die laufenden Ermittlungen deuten darauf hin, dass Ethan in den Mordfall verwickelt ist. Nun kollidieren Gefühle gegen Verstand, denn Maddie glaubt fest an die Unschuld von Ethan, wohingegen Gabe nun vor der Frage steht, nur den Beweisen oder auch auf seine Gefühle zu achten?

Als dann auch ein Jugendlicher an einer Überdosis Medikamente stirbt und Madison als Reporterin zu ermitteln beginnt, sticht sie scheinbar in ein Wespennest und zieht den Unmut der Gemeinde auf sich und auch ihr Sohn Ethan wird von den meisten als schuldiger Mörder abgestempelt....

Susan Crandall erzählt einen spannenden Roman, bei dem der Leser kaum zum Luft holen kommt und legt den Fokus dieses Buch klar auf die spannenden Elemente. Die Liebesgeschichte in diesem Buch bekommt nur wenig Platz eingeräumt, was Leser, die besonderen Wert auf die Liebesgesichte legen, stören kann. Aber für Fans von einer spannenden Suche nach einem brutalen Mörder und einigen dunklen Geheimnissen wird dieses Buch ein voller Hit sein. Besonders Fans von Karen Rose oder Karin Slaughter sollten dieses packende Werk nicht verpassen! Geschickt lenkt die Autorin die Leser immer wieder auf falsche Fährten und überzeugt durch ihren mitreißenden Schreibstil und ihren gut ausgearbeiteten Figuren. Ich kann es kaum erwarten das nächste Buch dieser Autorin zu lesen!

Bewertung:
5 von 5 Punkten 






Das nächste Buch von Susan Crandall:

Freitag, 25. März 2011

Interview mit Emilie Richards

Emilie Richards begann mit dem Schreiben, als ihr erster Sohn Brendan ein Baby war. Er, die beiden anderen Söhne und ihre Adoptivtochter sind auch die Namensgeber einiger ihrer Helden und einer Heldin in Emilies Romances.

Emilie hat Familienpsychologie studiert. Die Faszination von Familien, ihr Zusammenhalt und auch ihre Differenzen sind immer wiederkehrende Themen in ihren Romanen.

Emilies Mann, mit dem sie seit 30 Jahren verheiratet ist, ist Pfarrer. Wer sagt, dass nicht auch Pfarrer die Helden von Liebesromanen sein können? Emilie hat darüber geschrieben!

Im Laufe der Jahre ist die Familie beruflich bedingt oft umgezogen. Außerdem reisen sie alle leidenschaftlich gern. Jeder neue Ort bekam von Emilie, was er verdiente: Er wurde Schauplatz einer fesselnden Romance. Ein längerer Aufenthalt in Australien erwies sich als besonders fruchtbar: Gleich fünfmal diente der Kontinent Emilie als Handlungsort!

Ein historisches Ereignis in Louisiana – ein Sturm hatte 1893 ein kleines Dorf zerstört, einzig eine silberne Kirchenglocke blieb bestehen – beeindruckte Emilie so, dass sie nach einem Friedhofsbesuch nicht mehr aufhören konnte, darüber nachzudenken. Ihre Fantasie wurde so angeregt, dass sie schließlich einen Roman darüber schreiben musste.

Sie ist überzeugt, dass praktisch jeder Ort sie zu einer romantischen Story inspirieren kann. Das Frustrierende ist bloß, all die Gedanken jeweils in einem einzigen Buch unterzubringen. Aber am Ende eines langen arbeitsreichen Tages, wenn alles so auf dem Papier steht, wie sie es haben wollte, ist sie überzeugt, dass sie den besten Beruf der Welt hat.






Ich freue mich, dass sich Emilie Richards während ihres Aufenthalt in Deutschland die Zeit für diese Interview genommen hat und ich freue mich schon auf weiter Romane und Filme von der erfolgreichen Autorin!

Ich bedanke mich herzlich bei Mira Taschenbuch für die freundliche Unterstützung!



Interview mit Emilie Richards

Liebe Frau Richards ich bedanke mich herzlich, dass Sie sich Zeit für dieses Interview nehmen und bin schon recht gespannt auf Ihre Antworten.

1. Sie begannen zu schreiben als ihr erster Sohn Brendan geboren wurde. War das eine spontane Entscheidung oder wollten Sie schon immer Autorin werden?

Ich mochte es immer schon, zu schreiben, aber es brauchte eine gewisse Reife und auch Zeit bis ich erkannte, dass es nicht so sehr darauf ankam, ob ich Erfolg haben oder scheitern würde sondern vielmehr, dass ich es überhaupt versuchte.


2. Warum haben Sie sich dazu entschlossen Liebesromane zu schreiben? Lesen Sie selbst gerne romantische Geschichten?

Meine Ausbildung und auch die Erfahrungen die ich gemacht habe, bezogen sich auf den Bereich Hochzeit und Familie, daher hatte ich das Gefühl, am besten darüber Bescheid zu wissen, wie Beziehungen funktionieren.


3. Wie lange dauerte es, bis Ihr erster Roman veröffentlicht wurde?

Es dauerte zwei Jahre.


4. Wie entsteht ein Buch bei Ihnen? Verbringen Sie zuerst viel Zeit mit Recherchen?

Ich recherchiere zunächst sehr viel und umfangreich und plane meine Geschichten sehr sorgfältig, bevor ich zu schreiben anfange.

5. Wie würden Sie einen typischen Arbeitstag von Ihnen beschreiben?

Ich beginne mit meinen E-Mails und kümmere mich um meine Website und meinen Facebook-Account, dann vertiefe ich mich in meine Geschichte. Ein normaler Arbeitstag dauert bei mir ungefähr von 8.00 Uhr morgens bis 18.00 Uhr abends.


6. Woher nehmen Sie die Inspiration für neue Romane? Haben Sie Angst, dass Ihnen die Ideen ausgehen könnten?

Ideen finden sich überall, das ist nicht das Problem und somit eher der einfache Teil. Gute Ideen zu finden dagegen, ist schwieriger.

 
7. Agatha Wilcox, die Heldin der Ministry is Murder Serie, ist eine sympathische Frau eines Pfarrers mit zwei Kindern. Sie sind selbst auch mit einem Pfarrer verheiratet, wie viel von Ihnen selbst steckt in diesem Charakter?

Aggie spricht manche Dinge aus, die ich nur denke, und sie ist viel geduldiger als ich. Aber wir beide lieben vieles von dem, das der Job unserer Ehemänner mit sich bringt.


8. Einige Ihrer älteren Romane wurden für das deutsche Fernsehen verfilmt. Waren Sie bei den Dreharbeiten dabei? Wie gefallen Ihnen die Filme? Welche Ihrer Bücher würde Sie auch gerne als Film sehen?

Ich war glücklich, bei den Dreharbeiten in Neuseeland dabei sein zu können, arbeite an den Drehbüchern aber nicht mit, nehme auch keinen Einfluss. Doch ich denke, obwohl die Filme sich von meinen Büchern unterscheiden, versuchen sie, das Wesen meiner Romane einzufangen.


9. Welches ihrer Bücher mögen Sie selbst am liebsten? Haben Sie eine Lieblingsheldin und einen Lieblingsheld?

Normalerweise ist mein Favorit immer das Buch, das ich gerade abgeschlossen habe. Aber „Iron Lace“ (deutscher Titel: „Bis zur letzten Lüge“), mein erstes „großes“ Buch, war sehr wichtig für mich.


10. Ihre Bücher sind sehr erfolgreich und sie haben auch hier in Deutschland sehr viele Leserinnen, die im Buchladen einen Ihrer Romane wählen. Besitzen Sie selbst auch die deutschen Ausgaben ihrer Bücher?

Ja, die habe ich. Und ich liebe es, die wunderschönen Cover der deutschen Ausgaben anzusehen.


11. Als Autorinnen hat man ja meist wenig Einfluss auf die Covergestaltung, wie gefallen Ihnen Ihre eigenen Cover? Haben Sie ein Lieblingscover?

Ich mache Vorschläge für die Gestaltung der Cover, aber es sind nur Vorschläge. Manche der fertigen Cover liebe ich, andere finde ich (eher) verwirrend.

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12. Gibt es schon Pläne für Ihr nächstes Buch? Wenn ja, können Sie schon ein bisschen davon verraten?

Ich beginne gerade mit einer neuen Serie über das Leben von Frauen in den Bergen North Carolinas. Die Serie wird eine (besondere) überraschende Wende haben.


13. Welchen Rat würden Sie künftigen Autoren geben?

Glaube an dich und lerne so viel wie dir möglich ist über deinen Beruf / dein Handwerk.


14. Zu guter Letzt: Wie gefällt es Ihnen in Deutschland?

Es ist ein wunderschönes Land und ein Vergnügen, hier zu sein.


Ich bedanke mich herzlich für das Interview und wünsche Ihnen noch einen schönen Aufenthalt!

Quelle von Autorenvita, Cover, Autorenfoto: Mira Taschenbuch

















Mittwoch, 23. März 2011

Vorschau / Neuerscheinungen im Dead Soft Verlag Frühling 2011

Der Dead Soft Verlag, gegründet von Simon Rhys Beck, verlegt seit 10 Jahren schwule Literatur verschiedenster Genres: Von Fantasy bis historisch ist alles dabei.



FEBRUAR 2011:

Irina Meerling - Toyboy
Den Neustart am elitären Broomstick-Internat hatte Alex sich anders vorgestellt. Der junge Elementen-Magier gerät ausgerechnet in die Fänge des gut aussehenden, berechnenden Kayen, der ihn in ein seltsames erotisches Spiel verwickelt. Bis Alex kurz davor ist, wieder einmal alles zu verlieren ...

Leseprobe: Toyboy



 
MÄRZ 2011:

Verena Rank - Schärfer als Wasabi
Sportstudent Nick ist sexy und ehrgeizig. Er genießt die ungeteilte Aufmerksamkeit der Freunde in seiner Wohngemeinschaft und in der Uni. Als der attraktive Halbjapaner Katsuro in die WG einzieht, ist Ärger vorprogrammiert. Der neue Mitbewohner scheint in allem perfekt zu sein: Er hat den Schwarzgurt in Karate, ist klug und höflich und zu allem Übel verliebt sich Nicks beste Freundin Vanessa in ihn. Alle finden Katsuro toll – bis auf Nick. Die beiden geraten immer heftiger aneinander, doch streiten ist gar nicht so einfach, wenn die Luft vor Spannung geradezu knistert und plötzlich ungeahnte Gefühle ins Spiel kommen …

Leseprobe: Verena Rank - Schärfer als Wasabi




APRIL 2011:

Sandra Gernt - Nayidenmond
Liebe kennt kein Gesetz und keine Grenze …
Oshanta – sie sind Attentäter, kennen nichts als Zorn und Tod.
Sie können und sie dürfen nicht lieben.
Doch für Rouven wird einer von ihnen zum Verräter. Iyen rettet den jungen Mann vor seinen Waffenbrüdern, die ihn grausam gefoltert haben.
Warum wurde Rouven entführt? Was verbindet diese zwei Männer, die unterschiedlicher nicht sein könnten?
Im Licht des Nayidenmondes wird verborgen, was hell und klar erschien, und offenbart, was im Dunkeln lag ...

Leseprobe: Sandra Gernt - Nayidenmond




MAI 2011:

Inka Loreen Minden - Verboten gut
Wenn ein Anruf dein Leben verändert …
So ergeht es Josh. Der Medizinstudent lernt an seinem ersten Tag an der neuen Universität den Kommilitonen Marc kennen und verbringt mit ihm eine heiße Nacht – bis Marcs Handy klingelt. Danach ist nichts mehr, wie es war.
Ein Unglück, das vor vielen Jahren geschah, stellt die junge Liebe der beiden auf eine harte Probe. Niemals dürfen sie beisammen sein, aber das Begehren ist zu groß ...

Leseprobe: Inka Loreen Minden – Verboten gut


Quelle von Klappentexten, Leseproben und Cover: Dead Soft Verlag

Leseprobe: Inka Loreen Minden - Verboten gut

 Im Mai 2011 wird es auch wieder einen neuen Roman der erfolgreichen Autorin Inka Loreen Minden geben! Ich freue mich schon wahnsinnig auf das Buch mit diesem heißen Cover und freue mich, schon jetzt eine Leseprobe posten zu können! Herzlichen Dank an Dead Soft Verlag für die Leseprobe!


Klappentext:
Wenn ein Anruf dein Leben verändert …
So ergeht es Josh. Der Medizinstudent lernt an seinem ersten Tag an der neuen Universität den Kommilitonen Marc kennen und verbringt mit ihm eine heiße Nacht – bis Marcs Handy klingelt. Danach ist nichts mehr, wie es war.
Ein Unglück, das vor vielen Jahren geschah, stellt die junge Liebe der beiden auf eine harte Probe. Niemals dürfen sie beisammen sein, aber das Begehren ist zu groß ...


Leseprobe:

Einige Tage später hatten sie wieder einen gemeinsamen Kurs: Molekularbiologie bei Professor Higginsworth. Da Marc als Letzter das Labor betrat, blieb ihm nichts anderes übrig, als sich mit Josh ein Mikroskop zu teilen. Die anderen Pärchen hatten sich längst gefunden – meist arbeiteten immer dieselben Studenten miteinander und da Josh noch nicht so viele Kontakte geschlossen hatte, blieb er oft »übrig«. Der Professor wies ihnen eine Aufgabe zu, die sie zusammen lösen sollten. Für Josh bot sich endlich die Chance, an Marc heranzukommen, auch wenn der alles andere als glücklich darüber aussah. Im ersten Augenblick glaubte Josh sogar, Marc würde gleich wieder aus dem Raum stürmen, aber dann setzte er sich doch neben ihn.

»Hi«, sagte Marc kaum hörbar, ohne Josh anzusehen. Sein Haar und das T-Shirt waren an den Schultern feucht, denn draußen regnete es.

»Hi«, gab Josh leise zurück. Zum Glück saß er gerade, denn seine Knie waren weich wie Gummi. Josh verstand nicht, warum er diesen Mistkerl immer noch so anhimmelte. Was war denn nur an Marc dran? Okay, er sah verdammt gut aus, war groß, hatte eine supertolle Figur … aber sonst?

Josh seufzte leise. Marc hatte ihm für wenige Stunden den Eindruck vermittelt, jemand Besonderes zu sein. Josh hatte sich bei ihm geborgen wie nie gefühlt. Er war einfach angefixt, verdammt, weil er diese Empfindungen so selten erlebt hatte. Zuletzt hatte sein Vater ihm gezeigt, wie es sein konnte, jemanden zu respektieren, sich bei jemandem gut aufgehoben zu fühlen. Josh war zwar noch ein klein wenig sauer auf seinen Dad, weil er sich so viele Jahre mit dem Vatersein Zeit gelassen hatte, aber der hatte ihm versichert, er habe seine Gründe gehabt. Gründe, die so schwer waren, dass sein Vater ihm die Geschichte erst erzählen wollte, wenn sie sich besser kannten.

Das war okay, damit konnte Josh leben. Im Gegensatz zu der Situation, die zwischen ihm und Marc vorherrschte.

Sie untersuchten gemeinsam das Gewebestück unter dem Mikroskop und machten sich Notizen, ohne viel miteinander zu sprechen. Immer, wenn sie sich abwechselten, in das Gerät zu schauen, und sich ihre Arme wie zufällig streiften, blieb Joshs Herz beinahe stehen. Es war die Hölle für Josh, denn obwohl es schien, als würde Marc seine Nähe suchen, zuckte er bei Kontakt so schnell zurück, als hätte er sich an ihm verbrannt.

Josh rückte noch ein Stück näher an das Mikroskop, bis sich ihre Oberschenkel berührten. Das Bein zog Marc nicht weg, allerdings tat er so, als würde er die Berührung nicht bemerken.

Josh spürte sie dafür intensiv. Marcs Bein war so heiß, dass er glaubte, sich daran zu verbrennen.

Da sie beide in der letzten Reihe saßen, waren sie ziemlich unbeobachtet und Josh wurde wagemutiger. »Leihst du mir bitte mal deinen Spitzer?«, flüsterte er, wobei er unruhig das Gewicht von einer Pobacke auf die andere verlagerte. Sein Herz raste, aus Angst, Marc würde überhaupt nicht reagieren. Er sagte auch nichts, nahm den Blick nicht vom Okular, sondern schob ihm den Spitzer einfach rüber.

»Danke.« Als Josh ihn nehmen wollte, ließ Marc den Spitzer nicht los. Ihre Finger schienen sich endlose Momente zu berühren. Joshs Haut glühte, ihm wurde heiß und kalt. War das ein Zeichen? Vorsichtig streichelte Josh über Marcs Handrücken. Dieser saß weiterhin unbeweglich vor seinem Mikroskop, die Augen jetzt geschlossen. Er atmete schwerer, zitterte leicht. Sein Mund öffnete sich, als wollte er etwas sagen, doch dann ließ er schlagartig den Spitzer los und zog seinen Arm zurück.

Josh hätte schreien mögen, bis er bemerkte, dass Marc mit seinem Oberschenkel sanft Druck ausübte. Ob er sich dessen bewusst war?

Josh spitzte mit zitternden Fingern seinen Bleistift und bekam nichts von dem mit, was Professor Higginsworth ihnen auftrug. Stattdessen riss er ein Stück von seinem Block ab und schrieb darauf: Bitte rede mit mir.

Sollte er Marc den Zettel wirklich rüberschieben?

Josh nahm ihn in die Hand und hielt ihn unter dem Tisch versteckt.

Marcs Bein – es drückte sich immer noch an seines.

Ein allerletzter Versuch, dann gebe ich auf, dachte er wagemutig und legte seine Hand samt Zettel einfach auf Marcs Oberschenkel. Dann hielt er die Luft an.

Marc versteifte sich und bewegte sich keinen Millimeter – zuerst. Denn nach Sekunden, die Josh wie Stunden vorkamen, wanderte auch Marcs Hand unter den Tisch. Er legte sie auf Joshs Finger, um den Zettel hervorzuziehen, aber Josh hielt ihn fest. Er streckte seinen Kopf wieder zum Mikroskop aus, sodass sich ihre Wangen beinahe berührten, und hörte Marc atmen. Josh konnte auch sein Aftershave riechen.

Josh nahm seinen ganzen Mut zusammen, drehte den Kopf ein Stück und schaute Marc an. Der starrte unverwandt zurück. Sein Blick war so stechend und voll unerfülltem Verlangen, dass Josh regelrecht erschrak. Seine Hand zuckte – Marc nutzte das aus, um den Zettel hervorzuziehen.





Quelle von Klappentext, Cover und Leseprobe: Dead Soft Verlag

Leseprobe: Verena Rank - Schärfer als Wasabi

Vielen Dank an den Dead Soft Verlag für diese Leseprobe!


Klappentext:
Sportstudent Nick ist sexy und ehrgeizig. Er genießt die ungeteilte Aufmerksamkeit der Freunde in seiner Wohngemeinschaft und in der Uni. Als der attraktive Halbjapaner Katsuro in die WG einzieht, ist Ärger vorprogrammiert. Der neue Mitbewohner scheint in allem perfekt zu sein: Er hat den Schwarzgurt in Karate, ist klug und höflich und zu allem Übel verliebt sich Nicks beste Freundin Vanessa in ihn. Alle finden Katsuro toll – bis auf Nick. Die beiden geraten immer heftiger aneinander, doch streiten ist gar nicht so einfach, wenn die Luft vor Spannung geradezu knistert und plötzlich ungeahnte Gefühle ins Spiel kommen …



Leseprobe:

Es war bereits dunkel, als Nick entnervt und abgehetzt aus der U-Bahn stieg. Der Regen war stärker geworden. Er wollte nur noch nach Hause und bequeme Klamotten anziehen. Nick hielt sich die Tasche über den Kopf, damit seine Haare nicht wieder nass wurden, sah sich kurz um und hetzte über die Straße. Im nächsten Moment vernahm er das Quietschen von Reifen und starrte in zwei Scheinwerfer, die knapp vor ihm zum Stehen kamen. Vor Schreck ließ er seine Tasche fallen, sprang zur Seite und blickte sich mit rasendem Herzschlag nach dem Wagen um. Eine dunkelhaarige Frau saß am Steuer, ihr Gesicht konnte er nicht genau erkennen. Die Beifahrertür öffnete sich und ein junger Mann stieg aus.

„Sag mal, geht’s noch? Rot heißt stehen bleiben, schon mal etwas davon gehört?“ Der Schock stand ihm ins Gesicht geschrieben, seine dunklen Augen fixierten Nick hektisch. Nick war für einige Sekunden wie gelähmt, sein Puls raste. Der junge Mann kam ein Stück näher und hob schimpfend Nicks Tasche auf. Als er Nick jedoch direkt ansah, verstummte er und sein Blick wurde etwas weicher. „Alles in Ordnung mit dir?“, fragte er in ruhigerem Ton, während er ihm die Tasche reichte. In diesem Moment erwachte Nick aus seiner Starre, Wut stieg in ihm auf. Wie redete der Kerl eigentlich mit ihm? Er riss ihm die Tasche aus der Hand und funkelte ihn böse an.

„Reg dich ab, Mann! Ihr hättet auch besser aufpassen können!“

Als sich die Fahrertür öffnete, stieß Nick ein wütendes Schnauben aus, wandte sich ab und ergriff die Flucht. Sein Herz ratterte noch immer wie ein Maschinengewehr.

*****

Katsuro nahm seine Reisetasche und den Rucksack von der Rückbank, schlug die Wagentür zu und eilte zur Fahrerseite, um sich zu verabschieden. Seine Mutter wirkte etwas blass um die Nase, als sie ausstieg.

„Ist wirklich alles in Ordnung, Mama?“

„Ja, ich bin nur erschrocken, als der junge Mann wie aus dem Nichts auftauchte. Ist ja zum Glück nichts passiert.“

„Er war selbst schuld. Schließlich hatte dieser Idiot rot.“

Sie zuckte mit den Schultern, Regen tropfte ihr von den Haaren ins Gesicht. Auch wenn sie es zu verbergen versuchte, in ihren braunen Augen konnte Katsuro ihre Besorgnis ablesen.

„Na? Aufgeregt?“, fragte sie leise.

Er schüttelte den Kopf. „Quatsch. Ein Tag wie jeder andere.“

Sie lachte und zwinkerte ihm aufmunternd zu. Er konnte ihr nichts vormachen, schließlich war sie seine Mutter und kannte ihn besser als jeder andere Mensch.

„Du wirst dich schnell eingewöhnen und Anschluss finden. Vanessa scheint eine nette, junge Frau zu sein. Ich bin gespannt, was du uns am Wochenende zu erzählen hast.“

Katsuro zwang sich zu einem Lächeln. „Ja, ich auch. Hier ist alles so anders als in Tokio. Sehr gewöhnungsbedürftig.“

Sie hob die Hand und strich ihm eine feuchte Strähne aus der Stirn. Ihre Hand war warm und vertraut.

„So fremd wird das alles gar nicht für dich sein – du warst doch schon so oft in Deutschland. Und jetzt rein mit dir, du wirst ja ganz nass.“

„Danke fürs Fahren, Mama. Wir sehen uns am Samstag, okay?“

„Wir sind zu Hause, wenn du kommst.“ Sie umarmten sich, und seine Mutter küsste ihn auf die Wange, bevor sie sich in den Wagen zurück setzte und den Motor anließ.

„Sayonára, Katsuro. Bis in ein paar Tagen!“

„Sayonára!“ Er schlug die Tür zu und wartete, bis sie vorne an der Ampel abbog, dann wandte er sich um und blickte an der weißen Fassade des fünfstöckigen Gebäudes hinauf, in dem er ab heute wohnen würde. Der Regen prasselte unaufhörlich auf sein Gesicht nieder und lief ihm am Hals entlang in den Kragen seiner Jacke. Wenn man aus einer Metropole wie Tokio kam, erschienen einem die Häuser hier teilweise wie Streichholzschachteln. Den Rucksack über der Schulter und die Reisetasche in der Rechten ging er auf die gläserne Eingangstür zu und suchte nach dem richtigen Klingelschild.


Im zweiten Stock erwartete ihn eine junge, dunkelhaarige Frau bereits in der offen stehenden Tür. Vanessa. Er hatte sie sich ganz anders vorgestellt. Irgendwie … blonder. Warum waren deutsche Mädchen in seiner Vorstellung fast immer blond? Vanessa war sehr hübsch. Sie hatten ein paar Mal miteinander gemailt und telefoniert, nachdem er sich auf die Anzeige wegen der WG gemeldet hatte.

„Katsuro?“

„Hi, du musst Vanessa sein. Schön, dass wir uns endlich persönlich kennenlernen.“ Katsuro streckte ihr die Hand entgegen und deutete eine leichte Verbeugung an, wie er es von zuhause gewohnt war.

„Herzlich willkommen, Katsuro.“ Sie machte keine Anstalten, seine Hand wieder loszulassen, sondern starrte ihn stattdessen verzückt an.

„Ähm … darf ich reinkommen?“, fragte er nach einer Weile freundlich, woraufhin ihr Blick wieder nüchtern wurde und sie endlich den Griff löste.

„Oh ja, natürlich, entschuldige. Du bist ja ganz nass.“ Sie trat zur Seite und machte eine einladende Geste, als ein junger Mann hinter ihm den Hausflur entlang gehetzt kam. Dank des blauen Anoraks und seines blonden Zopfes erkannte Katsuro in ihm den Verrückten von vorhin wieder. Er hatte rosige Wangen von der Kälte und sein weizenblondes Haar hing ihm nass ins Gesicht.


***

Nick stockte der Atem und seine Schritte wurden langsamer, als er der Kerl von vorhin im Türrahmen stehen sah. Einen winzigen Moment dachte er, er wäre wegen des Unfalls hier, doch dann sah er die Reisetasche, die neben ihm auf dem Boden stand. Der Typ blickte ihn überrascht an, sagte jedoch nichts. Jetzt im grellen Licht des Hausflurs erkannte Nick die markanten Züge seines Gesichts besser. Seine dunklen Augen hatten die Form von Mandeln, sein Haar war tiefschwarz. Vanessa hatte erwähnt, dass ihr neuer Mitbewohner Halbjapaner war und aus Tokio kam. Hoffentlich hielt er die Klappe wegen vorhin! Nick war jetzt schon sicher, dass er ihn nicht mögen würde.





Quelle von Klappentext, Cover und Leseprobe: Dead Soft Verlag

Dienstag, 22. März 2011

Leseprobe: Sandra Gernt - Nayidenmond

Im April erscheint ein neuer Roman von der Autorin Sandra Gernt. Nayidenmond ist der dritte Roman der im Dead Soft Verlag erscheint.

Klappentext:
Liebe kennt kein Gesetz und keine Grenze …
Oshanta – sie sind Attentäter, kennen nichts als Zorn und Tod.
Sie können und sie dürfen nicht lieben.
Doch für Rouven wird einer von ihnen zum Verräter. Iyen rettet den jungen Mann vor seinen Waffenbrüdern, die ihn grausam gefoltert haben.
Warum wurde Rouven entführt? Was verbindet diese zwei Männer, die unterschiedlicher nicht sein könnten?
Im Licht des Nayidenmondes wird verborgen, was hell und klar erschien, und offenbart, was im Dunkeln lag ...



Leseprobe

1.



„Der Anfang der Dinge liegt in der Ewigkeit. Ewig ist der Neubeginn, aus dem immer Neues entspringt, in dem das Ende bereits begründet liegt.“

Aus: „Weissagungen des Ebano“



„Rouven!“ Die zornige Stimme von Prinz Barlev hallte über den Palasthof von Vagan, der Hauptstadt des Großkönigsreichs Kyarvit. Mit langen Schritten eilte er auf seinen jüngeren Bruder zu, der gerade inmitten einer Gruppe Adliger und Diener stand und half, einen verletzten Mann vom Pferd zu heben. Offenkundig waren sie auf einem Jagdausflug gewesen – ihre Kleidung und Waffen ließen keinen Zweifel daran –, der in einem Unglück geendet hatte. Mehr als die Hälfte der Männer war verwundet, zwei von ihnen so schwer, dass sie bewusstlos fortgetragen werden mussten. Die provisorischen Verbände konnten nicht verbergen, dass die Beine der Männer regelrecht zerfetzt worden waren. Auch eines der Pferde stand mit blutigen Flanken abseits und wurde gerade von einem Stallknecht versorgt.

Man erkannte die Ähnlichkeit der Brüder sofort: Sie hatten dunkles Haar, das sich in widerspenstigen Wellen und Wirbeln jedem Versuch höfischer Frisurenmode verweigerte; beide waren von schlankem, athletischen Körperbau und besaßen ein feuriges Temperament, das ihnen gerade durchzugehen drohte.

Barlev starrte aus dunklen Augen auf seinen etwas kleineren Bruder nieder, der mit ungewöhnlich grünschimmernden Augen wütend zurückblitzte.

„Was hast du jetzt wieder angestellt? Du solltest unsere Gäste auf die Jagd begleiten, es war nicht die Rede davon, sie umzubringen!“

„Herr, ein wilder …“, versuchte sich einer der Adligen zu Rouvens Gunsten einzumischen, doch Barlev schnitt ihm ungeduldig das Wort ab.

„Es war deine Verantwortung, du solltest eine sichere Route um den See herum wählen. Hast du sie zu den Grotten geführt? Weil die ja so viel schöner sind?“

Rouven versuchte zu Wort zu kommen und lief hochrot an, als Barlev ihn schon wieder niederschrie: „Wann wird es endlich in deinen Schädel gehen, dass Leichtsinn tödlich sein kann? Nicht nur für dich, sondern auch für alle anderen? Du bist zwanzig Jahre alt, kein Kleinkind mehr! Du bist eine Schande für unsere Familie, du hast nichts als Unfug im Kopf! Man hätte dir niemals selbst solch geringe Verantwortung für Mensch und Tier überlassen dürfen!“

Mittlerweile beobachteten alle, wie Prinz Barlev seinen Bruder vor der gesamten Dienerschaft demütigte.

„Man kann von Glück reden, dass offenbar niemand umgekommen ist! Und du bist unverletzt – hast du dich auf einen Baum retten können?“

„Es reicht!“, zischte Rouven. Er schaffte es gerade noch auszuweichen, als Barlev nach ihm ausholte. Der wurde davon nur noch zorniger, packte seinen Bruder am Arm und schlug ihm mit der flachen Hand ins Gesicht.

„Vier Suchtrupps sind wegen euch unterwegs, zwei Männer wurden schwer verwundet und Gott gebe, dass sie überleben und keine Gliedmaßen verlieren werden. Ein gutes Pferd wäre beinahe draufgegangen und das ist alles deine Schuld! Sei froh, dass Vater nicht hier ist, sonst könntest du dich auf weitaus mehr gefasst machen als eine kleine Ohrfeige!“

„Hör auf mich zu verurteilen, bevor du überhaupt weißt, was geschehen ist!“, begehrte Rouven auf. „Es war nicht meine Schuld, wir …“

Weiter kam er nicht. Barlev stieß ihm hart vor die Brust und grollte: „Natürlich, es war mal wieder jeder andere Schuld, nur unser Prinz Sonnenschein nicht. Ich schäme mich, dein Bruder zu sein!“

Als hätte man ihm ein Messer in den Bauch gerammt, verlor Rouven jegliche Gesichtsfarbe, die Spannung wich aus seinem Körper und er starrte Barlev verloren aus großen Augen an, in denen sich schieres Entsetzen spiegelte. Auch Barlev spürte, dass er zu weit gegangen war; mit einem Mal war sein Zorn verraucht. Er blickte sich verwirrt um, bemerkte erst jetzt, wo er überhaupt war und was er hier gerade getan hatte.

Rouven wich einen Schritt von ihm zurück.

„So“, sagte er tonlos, „ du schämst dich. Nun, dann bist du ja in allerbester Gesellschaft.“ Er wirbelte herum und lief durch die Menge der versammelten Diener, Knechte und Mägde davon.

„Rouven? Rouven, warte!“ Barlev eilte ihm nach, erwischte ihn gerade noch am Hemdsärmel. Doch Rouven riss sich los und rannte wortlos weiter.

Barlev kniff sich mit Daumen und Zeigefinger in die Nasenwurzel und blieb so für einen Moment stehen. Dann ging er langsam in die andere Richtung davon.

„Herr?“, rief einer der Adligen, der bei dem verunglückten Ausflug dabei gewesen war; die anderen brachten ihn sofort energisch zum Schweigen.

„Nicht jetzt!“, zischte es von allen Seiten.

„Aber wenn der junge Prinz uns doch allen das Leben gerettet hat! Ohne ihn stünden wesentlich weniger von uns noch aufrecht hier und es war nicht seine Schuld, dass wir auf diesen Eber stoßen mussten!“

„Herr, bitte, mischt Euch nicht ein“, flehte einer der Diener eindringlich. „Die Dinge hier in Kyarvit sind komplizierter, als es scheinen mag.“

Nach und nach löste sich die Menge auf, die Pferde wurden versorgt, die Verletzten waren längst in den Palast gebracht worden.

Niemand bemerkte den Beobachter, der unauffällig an einer Mauer gelehnt hatte und sich nun still zurückzog.


Quelle von Klappentext, Cover und Leseprobe: Dead Soft Verlag

Rezi: Sandra Gernt – Die Ehre der Am'churi

Rezi: Sandra Gernt – Eisiges Feuer

LESEPROBE: Eisiges Feuer – Sandra Gernt


Freitag, 18. März 2011

Kresley Cole - Die Geliebte des Captains

Originaltitel: The Captain of all Pleasures
Verlag: Mira Taschenbuch (2006)

Klappentext:
Eine Leidenschaft, wild wie das Meer, entbrennt zwischen Lord Derek Sutherland, Captain unter königlicher Flagge, und der wagemutigen Nicole, Tochter seines Erzrivalen. Doch viele Klippen müssen umschifft werden, bevor Dereks Herz vor Anker gehen kann ...

London, 1856: Bei ihrer ersten Begegnung in einer finsteren Hafenspelunke kommt es Lord Derek Sutherland, Captain seiner Majestät, vor, als könne die unbekannte Schönheit mit den veilchenblauen Augen bis auf den Grund seiner Seele sehen. Als sie ihm am Kai bei den Vorbereitungen zu einem Segelwettrennen nach Sydney zum zweiten Mal über den Weg läuft, zögert Derek nicht länger: Auf starken Armen trägt er sie zu seinem Schiff, der "Southern Cross", denn er hält sie für eine Hure. Doch die Nacht verläuft zu seinem Bedauern höchst tugendhaft. Und wenig später kennt sein Erstaunen keine Grenzen: Ausgerechnet Nicole Lassiter, die Tochter seines schärfsten Rivalen, hat sein unbezähmbares Begehren geweckt und, noch seltsamer, sein Herz berührt ...
Quelle von Klappentext und Cover: Mira Taschenbuch

Meine Einschätzung:
Nicole weiß, was sie will: Sie will Lord Derek Sutherland bei der der königlichen Regatta von London nach Sydney den Sieg vor der Nase weg schnappen! Sie und ihr Vater können das Preisgeld sehr gut gebrauchen um ihrer Reederei wieder besser in Schwung zu bringen. Das ist allerdings nicht der einzige Grund: Als sie Derek Sutherland, den Earl of Stanhope zum ersten Mal traf hielt der sie für ein leichtes Mädchen und diese Demütigung will sie ihm heimzahlen! Als ihr Vater und Derek aneinander geraten endet es für ihren Vater im Gefängnis. Deshalb muss Nicole ohne ihren Vater an dem Segel-Wettbewerb teilnehmen. Als es zu einem schweren Sturm kommt wird das Schiff von Nicole zerstört und sie kann in letzter Minute von  Derek gerettet werden, den Mann der Schuld ist, dass ihr Vater im Gefängnis sitzt und ihr stärkster Konkurrent und doch schlägt ihr Herz höher und eine heiße Leidenschaft entflammt zwischen beiden...

Die Autorin Kresley Cole, die derzeit erfolgreich Romantasy Romane schreibt, präsentiert hier einen historischen Liebesroman, der die Leser in viele ferne Länder entführt. Die beiden Protagonisten erleben so manche Abenteuer bei ihrer Reise von England nach Afrika, Amerika und auch Australien. Gerade für Fans von abenteuerlichen Liebesromanen, in denen die Helden eine starke Leidenschaft verbindet und sich viele hitzige Wortgefechte liefern, werden mit diesem Roman ihre Freude haben.

Sutherland-Serie
Teil 1: Die Geliebte des Catains
Teil 2: Die Braut des Meeres

Bewertung:
4,5 von 5 Punkten





Donnerstag, 17. März 2011

Pamela Palmer - Ungezähmte Begierde

Originaltitel: Obsession Untamed
Verlag: Lyx (November 2010)

Klappentext:
Die FBI-Agentin Delaney leidet unter furchtbaren Alpträumen. Auf rätselhafte Weise steht sie in mentaler Verbindung mit einem Serienmörder. Wann immer sie die Augen schließt, erlebt sie die Morde, die er begeht, aus seiner Perspektive. Als eines Nachts ein Mann in ihr Haus einbricht, fürchtet sie, es könnte der Serienmörder sein. Stattdessen handelt es sich bei dem Einbrecher jedoch um den unsterblichen Gestaltwandler Tighe. Mit Hilfe von Delaneys Visionen will er ein gefährliches übernatürliches Geschöpf aufspüren. Eigentlich hat Tighe nichts für menschliche Frauen übrig, doch Delaneys verletzliche Schönheit zieht ihn schon bald in ihren Bann.
Quelle von Klappentext und Cover: Lyx

Meine Einschätzung:
Die mutige FBI-Agentin Delaney Randall durchlebt einen Albtraum: Sie ist auf der Jagd nach einem brutalen Serienmörder, der immer wieder entwischt. Sie weiß, dass nur sie den Wahnsinnigen stoppen kann, denn aus unerklärlichen Gründen ist sie mental mit dem Täter verbunden und sieht seine Taten! Als sie nach einem langen Arbeitstag nach Hause kommt, wird sie von einem fremden Mann in ihrer Wohnung überrascht. Sofort schrillen alle Alarmglocken. Ist er der Täter und will auch sie nun ermorden?

Tighe gehört zu den Kriegern des Lichts und gemeinsam mit seinen Brüdern kämpft er gegen Dämonen an. Eine böse Hexe hat es geschafft von allen Kriegern einen Klon zu schaffen, die ihr Unwesen trieben. Nun konnten die Krieger alle stoppen und vernichten, bis auf den von Tighe. Nicht nur, dass ein wahnsinniger Klon wahllos Menschen tötet, mit jedem Tag, den der Klon auf Erden wandelt, stirbt ein Teil von Tighes Seele. Delaney ist seine einzige Chance seinen Klon zu finden, durch ihre Visionen will er ihm schnappen. Doch wie soll er ihr das alles erklären? Wird sie ihm glauben und ihm helfen? Nicht nur ihre magischen Fähigkeiten ziehen den Krieger an, schon bald verfällt er der schönen Frau und will sie nur noch in seinen Armen halten...

Der erste Band der Krieger des Lichts konnte mich vollkommen überzeugen und voller Erwartung habe ich mich auf den zweiten Band gestürzt. In diesem Roman hat Pamela Palmer  wieder eine spannende Geschichte geschrieben, die gleich an den ersten Teil anschließt. Die spannenden Wendungen ziehen den Leser richtig in Buch und auch die Nebengeschichte mit Paenther beginnt recht interessant und wird dann im dritten Band erzählt werden. Allerdings finde ich die Protagonisten in diesem Band nicht ganz so gelungen, irgendwie bleiben sie auf Distanz und können dadurch nicht ganz überzeugen, aber die Nebengeschichte mit Paenther scheint recht vielversprechend zu sein und hoffe, dass die Autorin im dritten Band wieder voll überzeugen kann.


Bewertung:
4 von 5 Punkten






Dienstag, 15. März 2011

Lynn Viehl - Dunkle Erinnerung

Originaltitel: Dark Need
Verlag: Lyx (Februar 2011)

Klappentext:
Die Mordkommissarin Samantha Brown ist eine toughe und erfolgreiche Polizistin. Sie verfolgt einen psychisch gestörten Mörder, und der einzige Hinweis auf seine Identität ist ein mittelalterliches Kreuz, in das der Name Lucan eingraviert ist. Genau so heißt der Besitzer eines neu eröffneten Nachtclubs, der sich in der Nähe des Tatorts befindet. Doch als Samantha gegen Lucan zu ermitteln beginnt, muss sie feststellen, dass sein düsterer Charme ein tiefes Verlangen in ihr weckt. Was Samantha nicht ahnt: Lucan ist ein Vampir. Und er erkennt in der hübschen Kommissarin die Reinkarnation seiner ersten großen Liebe.
Quelle von Klappentext und Cover: Lyx

Meine Einschätzung:
Ein grausiger Mord bringt die Mordkommissarin Samantha Brown, die die Gabe besitzt durch die Berührung von Blut an Tatorten Bilder zu sehen,  in den geheimnisvollen Nachtclub von Lucan, einem Darkyn. Gemeinsam mit ihrem Partner bearbeitet Sam den Mord an einer jungen Frau, die ein mittelalterliches Kreuz um den Hals trug, in dem der Name Lucan eingraviert war. Dies scheint die einzige brauchbare Spur zu sein und bringt Sam in die Welt der Darkyn.

Lucan, der sich von Blut ernährt und seit dem Mittelalter auf der Erde weilt, verdiente sich lange seinen Lebensunterhalt als Darkyn Auftragsmörder, nun führt er einen Club und geniest sein langes Leben mit vielen schönen Frauen. Sein Herz will der Vampir nicht verschenken, noch immer trauert er um seine große Liebe, bis er seine damalige Freundin in der schönen Sam wieder sieht. Der ehemalige Killer gehört nicht zu den beliebtesten Darkyn und er hat auch Feinde in den eigenen Reihen, besonders seinen Rivalen Michael Cyprien, der gemeinsam mit der Ärztin Alexandra auf dem Weg zu Lucan ist. Auch die gefährliche Bruderschaft des Lichtes ruht nicht und verfolgt gemeine Pläne um die Darkyn zu töten. 

Lynn Viehl steht für spannende Unterhaltung, viele Handlungsstränge und eine schöne Liebesgeschichte, die eher im Hintergrund läuft. Wie auch schon in den anderen Teilen überzeugt die Autorin durch einen facettenreichen und packenden Schreibstil und einer rasanten Geschichte, die sich aus vielen Handlungssträngen zusammensetzt und Vorfreude auf den nächsten Teil macht. Die Protagonisten sind gut gezeichnet und in diesem Band gibt es ein Wiedersehen mit vielen bekannten Figuren. Die Liebesgeschichte in diesem Band ist zwar vorhanden, aber geht neben den anderen Handlungen etwas unter und verliert etwas an Tiefe, was die Autorin durch das spannende Gesamtpaket wieder ausgleicht und so für beste Darkyn-Unterhaltung sorgt.

Mehr Infos zur Serie:
Lynn Viehl – Darkyn Serie

Darkyn
Teil 3: Dunkler Erinnerung
Teil 4: Bindes Verlangen
Teil 5: Für die Ewigkeit

Bewertung:
4,5 von 5 Punkten






Montag, 14. März 2011

Ein neuer Award: Versatile Blogger Award

Voller Freude kann ich verkünden: Ich habe meinen zweiten Award erhalten!

Vielen Dank liebe Lilly!!!

Natürlich gibt es auch bei diesem Award wieder Regeln:

Danke der Person, die dir den Award gegeben hat und verlinke sie in deinem Post.


Erzähle uns 7 Dinge über dich.

Gib’ den Award an 15 kürzlich entdeckte, neue Blogger.

Kontaktiere diese Blogger und lass’ sie wissen, dass sie den Award bekommen haben.



Na dann werde ich gleich mal anfangen...

1. Ich liebe Bücher! (Wäre hätte das gedacht... :D) Deshalb habe ich immer ein Buch mit dabei. Egal ob in der Arbeit, in der Uni, im Zug, beim Shoppen. Ich bin nie ohne Liro unterwegs.


2. Wenn ich gerade Mal nicht selbst lesen will oder kann, dann liest mir mein süßer Schatz auch immer wieder mal aus Liros vor. Er hat eine wunderbare Stimme und ein echtes Talent zum Vorlesen :)

3. Ich habe keine richtige Lieblingsfarbe, ich mag alles Bunte egal ob rot, blau, gelb, grün, violett… Hauptsache schon knallig.

4. Neben lesen bin ich auch ein richtiger TV-Serie Fan und verfolge derzeit viele Serie wie One tree hill, Grey’s Anatomy, Desperate Housewives, Two and a half men, Lost…

5. Noch vor einigen Monaten hätte ich nicht geahnt, dass mir bloggen so viel Freude und Spaß machen würde. Jetzt könnte ich mir ein Leben ohne meinen Blog und meinen Lieblingsblogs mit Netz nicht mehr vorstellen.

6. Der schönste Moment am Tag ist es, wenn ich in den Briefkasten schaue und mal wieder Post für mich da ist und ich voller Freude ein neues Paket mit einem super Roman aufmachen kann und gleich zu lesen anfangen kann.

7. Hörbücher sind ein tolle Erfindung, jetzt kann ich beim Kochen, Putzen und Aufräumen Liros hören – einfach genial!


Die zweite Aufgabe mit den neuen Blogs ist schwer für mich, da ich in letzter Zeit eigentlich nur einen neuen Blog endeckt habe, der mir recht gut gefällt:

Books for alleternity

Freitag, 11. März 2011

Michelle Raven - Vertraute Gefahr

Originaltitel: Canyon der Gefühle
Verlag: Lyx (Jänner 2011)

Klappentext:
Die Bibliothekarin Autumn will ihre schreckliche Vergangenheit hinter sich lassen und wagt deshalb einen Neuanfang als Rangerin im Arches National Park in Utah. Gleich am ersten Tag verletzt sie sich jedoch und bleibt hilflos in der Wildnis liegen. Durch Zufall wird sie von dem Ranger Shane Hunter gefunden, der sofort von ihr fasziniert ist. Doch Autumn reagiert zunächst ängstlich und abweisend auf seine Hilfe. Mit viel Geduld gelingt es ihm, ihr Vertrauen zu gewinnen. Durch Shanes Aufmerksamkeit beginnt Autumn langsam ihre Angst und die schrecklichen Erinnerungen zu überwinden. Aber dann wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt, und nicht nur sie, sondern auch Shane schweben in höchster Gefahr ...
Quelle von Cover und Klappentext: Lyx

Meine Einschätzung:
Ein neuer Anfang, dass ist alles was sich die Bibliothekarin Autumn Howard wünscht. Deshalb kündigt sie ihren Job und nimmt eine Stelle als Rangerin im Arches National Park in Utah an. Sie reist schon früher als geplant an und will sich gleich mal im Park umsehen und verletzt sich das Bein. Da lernt sie den smarten und hilfsbereiten Ranger Shane Hunter kennen, der ihr sofort seine Hilfe anbietet. Dankbar nimmt sie an und er bringt sie zurück und in die Krankenstation. Von nun an laufen sie sich immer wieder über den Weg und obwohl Autumn es eigentlich nicht will, beginnt sie Gefühle für Shane zu entwickeln.

Shane Hunter ist vom ersten Moment von der neuen Rangerin fasziniert, allerdings spürt er auch, dass sie in der Vergangenheit verletzt wurde und sie sich deshalb eher zurück hält. Das hält im aber nicht weiter auf und er versucht ihr Vertrauen zu gewinnen. Noch ahnt Shane nichts von ihrer brisanten Vergangenheit und das es einem Mann in ihrem Leben gab, der ihr Leben zerstört hatte und sich auch nun wieder an ihre Fersen heftet und Autumn und Shane in große Gefahr bringt...

Bei "Vertraute Gefahr" handelt es sich um die neu überarbeitetet Version von Michelle Ravens ersten Roman "Canyon der Gefühle", der gleichzeitig der erste Teil der Hunter Saga ist. Michelle Raven hat das Werk stilisch überarbeitet präsentiert nun einen spannenden Roman rund um die liebenswerte Hunter Familie. Wie gewohnt fliegen die Seiten dahin und Michelle Raven baut Schritt für Schritt einen spannenden Plot auf. Besonders gefallen hat mir das Setting im National Park und die Berufe der Protagonisten, die nicht alltäglich sind und das Buch dadurch noch interessanter macht.

Hunter Saga:
Teil 1: Vertraute Gefahr (Cayon der Gefühe)
Teil 2: Riskante Nähe
Teil 3: Gefährliche Vergangenheit

Interview mit Michelle Raven

Bewertung:
5 von 5 Punkten

Julia Quinn - Die Bridgerton Familie

Die Serie rund um die liebevolle Bridgerton Familie gehört zu meinen Lieblingsserien, die im 19. Jahrhundert in England spielen. Die Familie besteht auf Violet Bridgerton und ihren acht Kindern, deren Namen nach ihrem Alter alphabetisch geordnet sind. Der Älteste heißt Anthony und die jüngst ist Hyacinth. Julia Quinn widmet jedem der acht Bridgertons eine eigene Geschichte und lässt sie ihre Lebenspartner finden. Besonders an dieser Serie sind der humorvolle Schreibstil und die liebenswerten Personen. Lustig ist auch die Hindergrundsgeschichte um Lady Whistledown, die in ihrer Kolumne über die reichen und adeligen Mitglieder der Gesellschaft herzieht und wenn man die Serie der Reihe nach liest, kann man mit raten, wer sich hinter dem Namen versteckt....

Teil 2: Wie bezaubert man einen Viscount?
Teil 3: Wie verführt man einen Lord?
Teil 4: Penelopes pikantes Geheimnis
Teil 5: In Liebe, Ihre Eloise
Teil 6: Ein hinreißend verruchter Gentleman
Teil 7: Mitternachtsdiamanten
Teil 8: Hochzeitsglocken für Lady Lucy















Quelle von Header: Julia Quinn: http://www.juliaquinn.com/books/bridgertons.htm

Dienstag, 8. März 2011

Neues von Maya Banks (KGI Serie)

Es gibt neue Infos zur spannenden KGI Serie von Maya Banks:

Der vierte Teil wird "Whispers in the Dark" heißen und im Februar 2012 erscheinen. Der Held in diesem Buch wird Nathan Kelly sein.

Das 5. Buch in der Serie wird auch 2012 erscheinen, der Titel ist: "Echoes at Dawn". Der Held wird kein Mitglied der Kelly Familie sein, sondern Rio, der auch zur KGI Truppe gehört.


Meine Rezi zum 1. Teil: Maya Banks – The darkest hour



Teil 2 liegt ganz weit oben in meinen SUB!



Mehr Infos zur Serie:
Maya Banks – Kelley KGI Series

Sonntag, 6. März 2011

Erica Spindler – Im Schatten des Mörders

Originaltitel: See Jane die
Verlag: Mira Taschenbuch (Januar 2011)

Klappentext:
Eifersucht, Rivalität, tödliche Leidenschaft und eine Frau zwischen Vertrauen und Haltlosigkeit.

Janes Glück bricht zusammen wie ein Kartenhaus: Mit Drohbriefen meldet sich der Mann zurück, der sie vor vielen Jahren fast getötet hätte. Will er sein Werk vollenden? Steckt er auch hinter den jüngsten Frauenmorden? Oder muss Jane tatsächlich Angst vor ihrem eigenen Mann haben? Für die Polizei ist er tatverdächtig. Doch welche Rolle spielt Janes Halbschwester Stacey, die die Ermittlungen leitet? Sie wollte sich schon längst einmal an der Schwester rächen, die im Leben immer auf der Sonnenseite zu stehen schien. Wem also kann Jane noch vertrauen? Sie zieht in den Kampf - um ihr Leben und für ihre Liebe. ...
Quelle von Klappentext und Cover: Mira Taschenbuch

Meine Einschätzung:
Jane ist glücklich - sie hat einen tollen Mann geheiratet, erwartet ein Baby und ist beruflich sehr erfolgreich als Künstlerin tätig. Doch in wenigen Minuten zerbricht ihr Glück: Ihr Mann Ian wird wegen Mordes verhaftet! Die Ermittlung wird ausgerechnet von ihrer Schwester Stacy geleitet, mit der sie schon seit Jahren ein schlechtes Verhältnis hat, weil Jane all die Million von ihrer Großmutter erbte und Stacy leer ausging.

Stacy und ihr neuer Partner Mac stehen vor einem Rätsel: Drei Frauenmorde in kurzer Zeit und alle Indizien weißen auf Dr. Ian Westbrook, den Mann ihrer Schwester Jane hin. Desto länger sie ermitteln, desto mehr belastende Beweise finden sie. Nicht nur der Fall stürzt Stacy in ein gefühlschaos, sondern auch ihr Partner Mac: Der sexy Cop weckt starkes Verlagen in ihr. 

Währenddessen kämpft Jane mit der Angst, vor Jahren wurde sie von einem Rennboot schwer verletzt. Für die Ermittler ein Unfall, aber Jane hatte von Anfang an den Verdacht, dass es Absicht war und der Täter eines Tages wieder zurückkommen würde um sein grausames Spiel zu beenden. Seit Ians Verhaftung erhält sie nun erschreckende Briefe mit Inforationen, die nur sie und der Täter kannten.

Als schließlich auch noch Janes Assistent Ted tot in ihrem Atelier gefunden wird, weiß sie, dass sie den Wahnsinnigen schnell entlarven muss. Steck wirklich ihr Ehemann Ian hinter der ganzen Sache? Hat er sie nur wegen des Geldes geheiratet? Oder will ihre Halbschwester Stacy sich an ihr rächen, weil sie Jane, das perfekte Leben hatte?

Wahnsinnig spannender Psychotriller von Erica Spindler, einer Meisterin auf diesem Gebiet. Auch mit diesem Roman hält sie ihre Leser bei Atem. Kaum meint man einen Lösungsansatz gefunden zu haben, da führt sie den Leser wieder in die Irre. Die Autorin überrascht mit spannenden Wendungen und fesselt mit einem packenden Schreibstil. Die vielen eher kurzen Kapitel fliegen nur so dahin und die über 450 Seiten bieten feinste romantic suspence Unterhaltung.

Teil 1: Im Schatten des Mörders
Teil 2: Spiel mit dem Tod

Bewertung:
5 von 5 Punkten




Samstag, 5. März 2011

Susan Elizabeth Phillips - Dieser Mann macht mich verrückt

Originaltitel: Natural born charmer
Verlag: Blanvalet (Oktober 2007)

Klappentext:
"Haben Sie eine Waffe? Nein??? Dann sind Sie völlig nutzlos!" Das Letzte was Blue Bailey noch fehlt, ist dieser Schönling im Kabrio, der ihr seine Hilfe anbietet. Schließlich ist sie gerade von ihrem Freund in diesem Kuhkaff sitzen gelassen worden und muss sich in einem muffigen Biberkostüm bei einer Werbeaktion ihr Geld verdienen. Blue braucht keinen Retter, sondern eine Waffe – gern auch ein Erdbeben oder einen Vulkanausbruch – irgendetwas, das den Ex pulverisiert. Obwohl, wenn sie sich es recht überlegt, eigentlich braucht sie eine Mitfahrgelegenheit nach Texas. Zum Glück findet auch Dean Robillard, dass dieser temperamentvolle, blondgelockte Biber genau das richtige ist für eine wilde Tour quer durch die USA...

Quelle von Klappentext und Cover: Blanvalet

Meine Einschätzung:
Dean Robillard, ein reicher Footballstar, wird von Frauen geliebt und angehimmelt. Der sexy Mann staunt nicht schlecht, als er am Straßenrand eine Frau in einem Biberkostüm aufsammelt, die so gar nicht an ihm interessiert ist. Also behauptet er einfach, dass ein schwul sei. Doch Blue Bailey ist nicht auf den Kopf gefallen und durchschaut Dean sofort. In ihrem Leben ist so einiges schief gelaufen und nun ist sie pleite, hat keinen Freund mehr und sitzt in einem kleinen Kaff fest.

Dean, der sich gerade von einer Verletzung erholt, ist auf dem Weg zu seinem neu gekauften Ferienhaus um es umzubauen. Doch nun begleitet ihm die faszinierende Blue, aber anstatt mit ihr allein zu sein, tauchen seine Mutter, sein Vater und seine Halbschwestern auf und wirbeln alles durcheinander....

Ich habe schon unzählige positive Rezensionen zu den Romanen von Susan Elizabeth Philips gelesen, allerdings kann ich mich nachdem ich das Buch gelesen habe nicht anschließen. Der Anfang des Buches mag ja noch unterhaltsam sein, aber das Buch ist furchtbar langweilig und vorhersehbar. Das Lesen wurde beinahe zur Qual und ich habe ewig für das Buch gebraucht, da das Buch hölzern und nicht flüssig geschrieben ist. Auch die Protagonisten konnten nicht wirklich überzeugen, die Figuren bleiben blass und bleiben nicht in Erinnerung. Ob ich noch mal einen Roman von Susan Elizabeth Philips lesen werde, das steht noch in den Sternen.  

Bewertung:
1,5 von 5 Punkten