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Samstag, 21. Juli 2012

Michelle Willingham - Das Verlangen des irischen Kriegers

Originaltitel: Surrender to an irish warrior
Verlag: Cora Verlag, Historical 287 (Mai 2012)

Klappentext:
Rache treibt den irischen Krieger Trahern MacEgan an, seit die Frau, die er liebte, kaltblütig umgebracht wurde. Auf der Suche nach ihren Mördern verlässt er seinen Clan – und findet unterwegs die schwer verletzte junge Morren Ó Reilly. Wenn er sich nicht um sie kümmert, wird sie sterben! Schweren Herzens unterbricht Trahern seinen Rachefeldzug. Doch Morren weckt nicht nur seinen Beschützerinstinkt. Angesichts ihrer betörenden Schönheit kämpft der Krieger, der geschworen hat, nie wieder zu lieben, bald seinen schwersten Kampf. Was kann er nur tun gegen das wachsende Verlangen, das Morren in ihm entzündet?
Quelle von Cover und Klappentext: Cora Verlag

Meine Einschätzung:
Irland, 1180:
Als seine geliebte Verlobte Ciara Ó Reilly bei einem brutalen Überfall auf ihrem Clan getötet wird, wird der stolze irische Krieger und erfolgreicher Barde Trahern MacEgan nur noch von seiner Rache getrieben! Er will seine Liebste rächen und die Schuldigen töten! Auf der Suche nach ihren Mördern findet er ein junges Mädchen, dass verzweifelt auf der Suche nach Hilfe für ihre Schwester Morren ist. Morren wurden bei dem Überfall von einigen der Angreiferen vergewaltigt und erleidet gerade eine Fehlgeburt. Als Trahern die verletzte und unterernährte Frau sieht, hat er Mitleid mit ihr und schickt ihre Schwester fort um Hilfe zu holen, während er ihr bei ihrer Fehlgeburt beisteht.

Morren Ó Reilly glaubt sterben zu müssen, völlig fertig von dem Überfall und von großen Schmerzen geplagt, glaubt sie dem Ende nahe zu sein. Bis Trahern MacEgan in ihre Hütte kommt und sie wieder gesund pflegt. Mit seiner sanften Stimme erzählt er ihr Geschichten und kann sie so von den größten Schmerzen ablenken. Als sie sich einigermaßen erholt hat machen sie sich auf die Suche nach den Überlebenden des Dorfes. Sie finden sie in einer nahliegenden Wikingersiedlung. Trahern ist verwundert, dass die Menschen zu den Wikingern geflohen sind, denn seiner Meinung nach wurde der Überfall von den Wikingern durchgeführt. Gemeinsam mit Morren macht er sie sich auf die Suche nach den Schuldigen.

Morren will nie wieder einen Mann in ihrem Leben haben, nach dem Überfall hat sie Angst von der Nähe von Männern, nur Trahern will sie immer bei sich haben. Vor dem starken Krieger hat sie keine Angst, nur die Angst, dass er sie wenn er die Schuldigen gefunden hat wieder verlassen wird. Aber auch Trahern entwickelt Gefühlt für die junge Frau...

Michelle Willinghams Heldenpaar muss vieles ertragen. Die Heldin wird bei dem Überfall vergewaltigt und muss dies erst verarbeiten. Obwohl der Held des Buches schon bald nach der Tat in ihre Leben tritt, lässt die Autorin den beiden viel Raum und Zeit, damit sie sich kennen lernen und wieder vertrauen schöpfen können. Dies macht die Liebesgeschichte sehr überzeugend, den die beiden Figuren haben Zeit sich durch Gespräche besser kennen zu lernen und zuerst Freunde zu werden, bevor die freundschaftlichen Gefühle zu Liebe werden. Trahern behandelt die Morren sehr sanft und muss auch mit sich selbst in reine kommen, denn der Verlust seiner Verlobten lastet schwer auf ihm. Gegen Ende des Buches kommt auch ein altes Familiengeheimnis ans Tageslicht, dass das Heldenpaar vor eine neue Herausforderung stellt. Wunderbar erzählt die Autorin diese schöne Geschichte und macht große Lust auf die anderen Familienmitglieder der Familie MacEgan.


Bewertung:
5 von 5 Punkten



Kommentare:

  1. Ich bin ja ein großer Willingham-Fan und habe fast alle Romane gelesen. Bisher hat mich noch keines so richtig enttäuscht. Sie liest sich einfach immer so authentisch und gerade bei den schwierigeren Themen, wie etwa hier mit der Vergewaltigung, übertreibt sie es nicht.

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  2. Stimmt. Sie hat das Thema Vergewaltigung sehr gut umgesetzt und eine schöne und glaubhafte Geschichte geschrieben!

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