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Samstag, 19. Januar 2013

Carrie MacAlistair - Ein Ritter zu Weihnachten

Verlag: Weltbild Verlag (Dezember 2012)

Klappentext:
Es ist kurz vor Weihnachten, als die junge Antiquitätenhändlerin Kelly in einem Cottage in Südengland eine Kundin besucht. Ein geheimnisvolles Schmuckkästchen weckt ihre Neugier - und kaum hat sie es geöffnet, findet sie sich im tiefsten Mittelalter wieder. Zuerst glaubt sie zu träumen, doch dann wird ihr klar, dass sie eine Zeitreise gemacht hat. Und sie weiß auch warum: Als sie mit ihrer Mutter über das bevorstehende Fest sprach, hat sie sich halb im Scherz einen Ritter gewünscht. Wenig später steht er vor ihr: Ronald of Bragham, schön, stark und voller Leidenschaft. Doch Kelly ist bereits einem anderen Burgherrn als Ehefrau versprochen, und sie weiß, ohne Hilfe wird sie kaum in ihre Zeit zurückkehren können.
Quelle von Cover und Klappentext: Weltbild Verlag

Meine Einschätzung:
Als Kelly, eine junge Antiquitätenhändlerin, kurz vor Weihnachten mit ihrer Mutter telefoniert, fragt diese sie, was sie sich zu Weihnachten wünscht und Kelly sagt spontan, dass sie gerne einen Ritter haben will! Wenig später reist sie zu einer Kundin um ein Haus zu schätzen. In dem Gebäude findet sie ein altes geheimnisvolles Schmuckkästchen. Kaum hat sie es geöffnet befindet sie sich plötzlich in einer andern Zeit wieder! Sie befindet sich nun im Mittelalter im 14. Jahrhundert. Dort trifft sie auf eine ihrer Urahnin. Dieser erzählt ihr, dass sie hier ist, weil sie sich einen Ritter gewünscht hat und dass sie wieder zurückreisen kann, wenn sie das Schmuckkästchen findet.

Bei ihrer Suche nach dem Schmuckstück wird sie von dem grausamen Sir Lennox entdeckt, der sie sofort zur Ehefrau nehmen will. Kelly hat keine Wahl und muss seinen Wunsch Folge leisten, denn sie ist nur eine einfache Frau. Bei einem Fest in der Burg lernt sie dann den starken Ritter Ronald of Bragham, der sie aus den Fängen des brutalen Burgherren rettet...

Die Idee der Autorin Carrie MacAlistair, die Heldin auf Grund ihres Weihnachtwunsches in die Vergangenheit zu schicken und diese dort einem starken Ritter kennen lernt klingt nach einem interessanten Plot. Leider nervt die Heldin des Buches bereits nach den ersten Kapiteln. Sie ist ständig unzufrieden und wird sehr schnell wütend. Die Zeitreise passiert sehr schnell und das Flair des 14. Jahrhundert kann nicht wirklich überzeugen. Die Autorin erzählt immer wieder, dass die Heldin ein Bad nimmt oder sich umkleidet. Die Geschichte gewinnt so nur langsam an Fahrt. Auf den Helden des Buches muss man ca. 70 Seiten warten, dann hat er seinen ersten Auftritt. Der Fokus des Buches liegt mehr auf der Heldin und der Held bleibt blas. Die Auflösung und der Schluss der Geschichte sind der Autorin dann gut gelungen.
Fazit: Eine interessante Idee aus der man viel mehr hätte machen können.

Bewertung:
2 von 5 Punkten

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