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Freitag, 8. Februar 2013

Joann A Grote - Mein Herz in der Prärie

Originaltitel: Prairie schoolmarm
Verlag: Francke Verlag, Himmelsmeldoie 1 (September 2009)

Klappentext:
Die junge Schwedin Marin Nilsson hat einen Traum. Sie ist vor kurzem in die Vereinigten Staaten eingewandert und weiß, wie dringend die schwedischen Immigrantenkinder Englischunterricht bräuchten. Wie gerne würde sie die Aufgabe des Unterrichtens übernehmen. Doch Marins Siedlung liegt weit draußen in der Prärie und die nächste Schule ist zu weit entfernt. Davon unbeeindruckt ist ihr Nachbar Malte Siversson überzeugt, dass Gott Marin als Lehrerin gebrauchen möchte. Er schlägt ihr vor, selbst eine Schule zu gründen. Schon seit ihrer ersten Begegnung ist er in Marin verliebt, doch sie ist fest entschlossen, ihr Herz niemals der Liebe zu öffnen. Trotzdem hilft ihr Malte bei der Verwirklichung ihres Traumes. Kann seine Liebe ihr verschlossenes Herz erobern?
Quelle von Cover und Klappentext: Francke Verlag

Meine Einschätzung:
Minnesota, 1871:
Die junge Schwedin Marin Nilsson  hat gemeinsam mit ihrer Familie ihre Heimat verlassen um in Amerika ein neues Leben zu beginnen. Als sie endlich das Land ihrer großen Hoffnungen erreicht lebt sie mit ihrer Familie in einer Gegend, in der sich viele schwedische Auswanderer niedergelassen haben. Bereits kurze Zeit nach ihrer Ankunft erkennt Marin, dass die Kinder in der Prärie keine Schule besuchen können, da die nächste zu weit entfernt ist, aber um sich besser integrieren zu können, wäre Englischunterricht sehr wichtig. Als ihr Nachbar Malte Siversson  ihr dann vorschlägt selbst eine Schule zu gründen, ist sie zuerst zurückhaltend, dann voll überzeugt und voller Tatendrang. Malte unterstützt sie wo er kann, so will er ihr zeigen, dass ihr sein Herz gehört...

Die Autorin Joann A Grote hat für ihren Roman ein Heldenpaar gewählt, dass gerade seine Heimat verlassen hat und nun in einer neuen fremden Welt Fuß fassen muss. Eine interessante Idee, allerdings verwendet die Autorin sehr viel Zeit für Nebensächlichkeiten aus dem Alltag, die nett zu lesen sind, aber mehr auch nicht. Die Liebesgeschichte spielt nur am Rande eine Rolle und kann kaum überzeugen. Der Held ist ein netter Mann, der Marin bei ihrem Schulprojekt unterstützt, er selbst bleibt eher im Hintergrund. Alles in allem bietet der Roman keine großen Überraschungen und bleibt bis zum Schluss sehr vorhersehbar.

Bewertung:
1,5 von 5 Punkten

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