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Freitag, 29. November 2013

Jennifer Ashley - Kein Lord wie jeder andere

Originaltitel: The Madness of Lord Ian McKenzie
Verlag: Lyx (September 2012)

Klappentext:
Lord Ian McKenzie sei dem Wahnsinn verfallen, so munkelt man in der guten Gesellschaft. Doch die junge Witwe Beth Ackerley ist dem attraktiven Lord mehr als dankbar, als er sie vor dem skandalösen Doppelleben ihres Verlobten warnt. Beth löst die Verbindung und geht nach Paris, wo sie Ian wiedertrifft. Sie begreift schon bald, dass MacKenzie tatsächlich nicht wie andere Menschen ist – und fühlt sich gerade deshalb unwiderstehlich zu ihm hingezogen. Doch dann wird Ian von der dunklen Vergangenheit seiner Familie eingeholt …
Quelle von Cover und Klappentext: Lyx 

Meine Einschätzung:
London, 1881:
Die junge Witwe Beth Ackerley traut ihren Ohren nicht: Lord Ian McKenzie - viele munkeln, dass er verrückt sein - informiert sie darüber, dass ihr Verlobter sie betrügt. Nicht nur diese brisante Mitteilung bringt die junge Frau aus dem Gleichgewicht, es ist der Lord selbst, der ihr seit ihrer ersten Begegnung nicht mehr aus dem Kopf geht. Sie löst die Verbindung mit dem untreuen Verlobten und reist nach Paris, wo sie sich der Malerei widmen will. Viele Jahre musste sie in Armut leben und nun kann sie ihr Leben zum ersten Mal richtig genießen und selbst in die Hand nehmen, doch auch in Paris muss sie immer wieder an Ian denken. Ian ist so ganz anderes als alle anderen Männer, die sie kennt. Es scheint als lebe er in seiner eigenen Welt.

Lord Ian McKenzie leidet seit seiner Geburt an einer Form des Autismus. Von vielen Menschen missverstanden wurde er als junger Mann von seinem eigenen Vater in eine Nervenheilanstalt gesteckt, wo er grausame Prozeduren über sich ergehen lassen musste, bis ihm sein Bruder befreite und wieder heimholte. Als er die junge Beth zum ersten Mal sieht, ist es um ihn geschehen, er weiß nun, dass er diese Frau heiraten will. Er folgt ihr nach Paris, doch seine Vergangenheit folgt ihm bis nach Paris. Als eine erste zarte Liebe zwischen Beth und Ian erwacht, taucht plötzlich ein Ermittler von Scotland Yard auf, der Ian des Mordes beschuldigt...

Im ersten Teil ihrer Highland Pleasures Serie, stellt die Autorin Jennifer Ashley eine sehr exzentrische Familie vor, die sofort den Weg in das Leserherz findet. Die Figuren sind liebenswert und mit vielen Ecken und Kanten versehen. Durch ihren lockeren und flüssigen Stil lässt sich das Buch herrlich angenehm lesen und erhöht so den Lesespaß. Besonders an diesem Buch ist sicherlich das Heldenpaar, denn die Autorin hat für ihren ersten Teil einen Helden in Leben gerufen, der alles andere als alltäglich agiert. Ian mag am Anfang sehr distanziert wirken, doch er liebt Beth über alles und würde alles für sie tun. Das nächste Paar, das im Teil zwei seinen großen Auftritt hat, wurde schon vorgestellt und der zweite Teil ist auch schon im Handel erhältlich. 

Mehr Infos zur Serie:

Bewertung:
5 von 5 Punkten


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