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Mittwoch, 2. Juli 2014

Tamera Alexander - Die Rückkehr des Fremden

Originaltitel: Rekindled
Verlag: Francke (Juli 2011)

Klappentext:
»In guten wie in schlechten Zeiten« hat Kathryn Jennings vor zehn Jahren geschworen und an dieses Gelübde hält sie sich bis heute - obwohl ihre Ehe sich gänzlich anders entwickelt hat als erwartet. Als ihr Ehemann Larson in einer stürmischen Winternacht nicht nach Hause kommt, kämpft sie mit vollem Einsatz für den Erhalt ihrer Ranch. Doch Monat für Monat vergeht, ohne dass ihr Mann zurückkehrt, und so muss sie sich damit abfinden, ohne ihn weiterzuleben. Eines Tages stößt Kathryn auf ein gut gehütetes Geheimnis ihres Mannes. Scherben aus seiner Vergangenheit lassen sie Larson endlich besser verstehen. Was würde sie dafür geben, wenn sie die Zeit zurückdrehen und ihn als den Mann lieben könnte, der er war, nicht als den, den sie immer in ihm hatte sehen wollen. Sie ahnt nicht, dass Gott ihr längst eine zweite Chance gegeben hat ...
Quelle von Cover und Klappentext: Francke

Meine Einschätzung:
Colorado 1868,
Ihre Ehe mit Larson Jennings hat sich Kathryn Jennings ganz anderes vorgestellt. Ihr Mann ist sehr in sich zurückgezogen und nach zehn Jahre Ehe ist diese immer noch kinderlos. Larson und Kat wollten gemeinsam eine große Ranch errichten, doch das Leben im wilden Westen ist hart und die Bank will ihr Geld wieder zurück haben. Also macht sich Larson auf den Weg in die Stadt und Kat wartet auf seine Rückkehr, doch Wochen und Monate vergehen ohne ein Zeichen von ihrem Mann. Hat er sie verlassen oder ist ihm etwas Schlimmes zustoßen? Kathryn muss sich langsam damit abfinden, dass sie nun alleine ist und versucht alles um Ranch zu behalten.

Larson Jennings wird auf dem Weg in die Stadt überfallen und schwer verletzt in einer brennenden Hütte zurückgelassen. In letzter Minute kann er gerettet werden, doch er hat große Verletzungen und muss den ganzen Winter über bei seinem Retter und dessen Frau bleiben. Nachdem Brand ist er stark entstellt, kann er so zu Kat zurückkehren? Hat sie auf ihm gewartet? Kann er ihre Ehe noch retten?

Der erste Teil der Fountain Creek Chronicles von Tamera Alexander beginnt sehr spannend und entführt die Leser nach Colorado des 19. Jahrhunderts. Der Roman transportiert neben der Liebesgeschichte auch so manche christliche Botschaft. Am Anfang wird der Glaube nur leicht in die Geschichte eingebunden im Laufe des Buches nimmt dies immer mehr zu und ab der Mitte wird der christliche Anteil dann schon etwas zu viel, das zieht den Roman dann zu sehr in die Länge. Hier hätte die Autorin etwas straffer erzählen können. Obwohl der Fokus des Buches auf der Liebesgeschichte von Larson und Kat liegt, fällt beim Lesen auf, dass das Heldenpaar nur wenig Zeit zusammen verbringt und durch Konflikte getrennt ist, die durch ein klärendes Gespräch sehr einfach geklärt werden hätte können, stattdessen leiden die Helden vor sich hin. Die Hauptprotagonisten des Buches sind nette Personen, die allerdings nicht lange im Gedächtnis bleiben. Anderes sieht es mit den Nebenpersonen aus das Heldenpaar aus dem zweiten Teil wird sehr interessant gargestellt und lässt trotz des eher schwachen ersten Teil, doch etwas Neugier auf den zweiten Teil der Serie erwachen. 

Mehr Infos zur Serie:

Bewertung:
2,5 von 5 Punkten

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