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Sonntag, 15. März 2015

Caroline Fyffe - Tagesanbruch in Montana

Originaltitel: Montana Dawn
Verlag: AmazonCrossing (Oktober 2014)

Klappentext: 
Montana-Territorium, 1883
Als Luke McCutcheon auf Faith Brown trifft, die gerade in ihrem heruntergekommenen Wagen ein Baby zur Welt bringt, ist sein erster Instinkt, fortzureiten, um Hilfe zu holen. Stattdessen bleibt er und steht ihr bei der Geburt eines wunderschönen kleinen Mädchens bei. Da er die hübsche junge Witwe sowie ihren kleinen Sohn und das Neugeborene nicht ungeschützt in der Wildnis Montanas zurücklassen kann, nimmt er sie mit auf den Viehtrieb seiner Familie – zur Freude der anderen gutmütigen Cowboys.

Luke, der dritte Sohn der reichen McCutcheon-Familie in Montana, ist anders als seine Brüder. Als Nachkomme eines Cheyenne-Kriegers hat er immer das Gefühl, sich verteidigen zu müssen. Seine funkelnden Augen und sein gutes Aussehen verleihen Faith das Gefühl, sie wäre direkt in ein Märchen geraten, in dem Männer ihre Frauen lieben – und sie beschützen. Wenn sie ihm doch nur vertrauen könnte! Faith ist auf der Flucht und obwohl sie von Luke und seiner Familie umsorgt und beschützt wird, kann sie es einfach nicht riskieren, die Dinge aus ihrer Vergangenheit offenzulegen – eine Vergangenheit, die sie zurück in den Alptraum zurückzuziehen versucht, aus dem sie gerade erst entflohen ist. Geschichten mit glücklichem Ausgang gibt es nur in Märchen, ermahnt sie sich streng, als sie sich zu ihm hingezogen fühlt. Dennoch kann sie nicht anders, als sich ihren Träumen hinzugeben … von einer liebevollen Familie, einem eigenen Zuhause, einem wunderschönen und friedvollen Sonnenaufgang in Montana.
Quelle von Cover und Klappentext: AmazonCrossing
Meine Einschätzung:
Montana-Territorium, 1883
Die junge, hoch schwangere Faith Brown ist gemeinsam mit ihrem Sohn auf der Flucht vor ihrem Schwager und sie reisen alleine durch den wilden Westen. Mitten während ihrer Flucht setzten ihre Wehen ein und Faith versucht ihr Baby alleine auf die Welt zu bringen. Es ist mitten in der Nacht, als plötzlich ein fremder Mann auftaucht und ihr hilfreich zur Seite steht. Gemeinsam mit dem Cowboy Luke McCutcheon bringt sie ihre kleine Tochter Dawn zur Welt. Als Luke ihr anbietet mit ihm und seinen Männern gemeinsam weiter zu reiten nimmt sie das Angebot an und schließt sich dem Viehtrieb an. Sie verbringen viel Zeit zusammen und Luke hat auch einen guten Einfluss auf ihren Sohn. Als sie die McCutcheon Ranch schließlich erreichen wird Faith liebevoll von Lukes Familie aufgenommen und eigentlich will sie am liebsten bei ihnen bleiben, alleine schon weil die Familie so fürsorglich ist und weil sie ihr Herz an Luke verloren hat, doch ein düsteres Geheimnis und muss Luke wieder verlassen...

Zum ersten Mal ist Luke McCutcheon der Leiter des jährlichen Viehtriebs und er liebt die Herausforderung. Als er eines Nachts einen einsamen Wagen und die junge Frau, die in den Wehen liegt und nur ihren kleinen Sohn bei sich hat entdeckt, will er zuerst Hilfe holen, doch dazu ist keine Zeit mehr. Er steht der Frau bei und erlebt zum ersten Mal das Wunder der Geburt. Von nun an liebt der das kleine Baby als wäre es sein eigenes. Auch an Faith verliert er jeden Tag mehr sein Herz und will sie bei sich behalten. Doch tief im Herzen spürt er, dass sie nicht ganz ehrlich zu ihm ist und Geheimnis verbirgt...

Caroline Fyffe wirft die Leser direkt in eine spannende und romantische Liebesgeschichte, die im Wilden Westen den 19. Jahrhundert spielt. Der erste Teil der McCutcheon Saga handelt von Luke, dem dritten Sohn der Familie. Seine beiden älteren Brüder sind bereits verheiratet und nun trifft Luke völlig unerwartet die Frau seines Herzens. Faith Brown ist eine Frau, die so manches dunkles Geheimnis aus ihrer Vergangenheit mit sich herumschleppt. Egal wie viel sich der Held auch bemüht, die junge Frau schweigt und durch ihr Schweigen bringt sie nicht nur ihr Leben in Gefahr. Hier wäre mehr Vertrauen in den Helden schön gewesen, auch wenn die Geschichte dann etwas kürzer gewesen wäre. Am Anfang ist es durchaus nachvollziehbar warum Faith nicht gleich alle ihre Sorgen mit Luke teilt, doch im Laufe des Buches wirkt es nur noch stur und keines Falls vernünftig. Abgesehen von dieser Kritik handelt es sich bei dem Roman um einen schönen historischen Roman, der durch seinen bildlichen Stil sehr unterhaltsam ist.
Mehr Infos zur Serie:

Bewertung:
4 von 5 Punkten


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