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Sonntag, 19. Juli 2015

Poppy J. Anderson - Ein Hinterwäldler zum Verlieben

Verlag: Self-Published (August 2014)

Klappentext:

June badet in Selbstmitleid, als ausgerechnet sie dazu auserkoren wird, sich um ihre verrückte Großtante zu kümmern, die in der Einöde von Texas lebt und nach einem mehr als peinlichen Unfall Hilfe bei der Bewältigung ihres Alltags benötigt. Ihr bleibt nichts anderes übrig, als in den sauren Apfel zu beißen und nach Hailsboro zu fahren, um dort die Kleinstadtlangeweile zu ertragen. Als wäre das nicht schlimm genug, fährt sie an ihrem ersten Tag einem dieser Hinterwäldler in den bereits zerbeulten Truck und erntet dabei die Aufmerksamkeit der ganzen Stadt.
Zu allem Unglück schleicht sich ausgerechnet dieser wortkarge Dorftrottel ständig in ihre Gedanken hinein, wenn sie ihrer Arbeit nachgeht. Da ist es kein Wunder, dass die Protagonisten ihrer schnulzigen Historiengeschichten frappierende Ähnlichkeiten mit dem Mann haben, der zwar kaum ein Wort über die Lippen bringt, aber verdammt gut küssen kann.
Quelle von Cover und Klappentext: Poppy J. Anderson

Meine Einschätzung:
Die junge Autorin June wird von ihrer Mutter dazu gezwungen in die kleine Stadt Hailsboro zu fahren und ihre Tante Laura, die einen Unfall hatte, zu unterstützen. Die junge Frau aus New York findet das Leben in einem kleinen Kaff schrecklich und will so schnell wie möglich wieder heim. Noch dazu läuft es beruflich nicht so wie sie es sich erhofft, statt großer Literatur schreibt sie Drehbücher für Seifenopern und Piratenliebesromane. Eines Tages hat sie dann auch einen Autounfall in Hailsboro, sie fährt aus der Parklücke und in den Truck eines Hinterwäldlers aus der kleinen Stadt. Doch der wortkarge Wyatt ist alles andere als ein Hinterwäldler, das muss June schon bald feststellen und obwohl sie es nicht geplant hat verliebt sie sich in den ruhigen Mann.

Wyatt ist kein Mann der vielen Worte und als er die junge June bei einem Unfall kennen lernt, redet sie ohne Punkt und Komma und er findet sie süß. Als dann ihre Tante Laura ihn zum Kuchen einlädt sagt er spontan ja und lernt June besser kennen. Sie kommen sich näher und beginnen eine leidenschaftliche Affäre, doch Wyatt hat ein Geheimnis...

Für den dritten Teil der Hailsboro Serie hat sich die Autorin Poppy J. Anderson wieder ein interessantes Heldenpaar ausgesucht, dass auf den ersten Blick so gar nicht zusammenpassen mag. June redet wie ein Wasserfall und Wyatt bringt meist nur ein brummen über die Lippen. Doch beim genaueren Hinsehen, wird bald klar, dass die beiden wie für einander geschaffen sind. Mit viel Humor und Witz unterhält diese lockere Geschichte. Einzig der Held des Buches hätte ruhig noch etwas mehr Platz bekommen können, neben June wirkt er stellenweise zu geheimnisvoll und verschlossen.

Mehr Infos zur Serie:
Bewertung:
4,5 von 5 Punkten

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