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Montag, 3. August 2015

Alexandra Stefanie Höll - Wie Flammen auf Eis

Verlag: Bookshouse (Juni 2014)

Klappentext:

Eigentlich wollte die junge Polizistin Evelyn Lauinger während ihres Las Vegas-Trips nur einen Blick auf den atemberaubenden Schauspieler Kenan Shaw werfen. Damit, dass sie wenig später lediglich in Unterwäsche in dessen Pool landet, hätte sie nicht im Traum gerechnet. Der nächste Morgen beginnt mit einem Schock, als beiden schlagartig klar wird, dass sie irgendwann in der vergangenen Nacht geheiratet haben und eine Scheidung vorerst unmöglich ist. Doch das bleibt bei Weitem nicht ihr einziges Problem, denn bald darauf beginnt ein gefährlicher Stalker, Attentate auf Kenan zu verüben …
Quelle von Cover und Klappentext: Bookshouse

Meine Einschätzung:
Gemeinsam mit ihrer besten Freundin macht die junge Polizistin Evelyn Lauinger Urlaub in den USA. Ihr Trip führt sie nach Las Vegas, wo sie den attraktiven Schauspieler Kenan Shaw und dessen Manager kennen lernen. Die vier verbringen eine heiße Nacht mit vielen Cocktails und so landet Evelyn schließlich wenig bekleidet im Pool des Schauspielers. Doch das war noch lange nicht alles, muss Evelyn am nächsten Tag feststellen: Sie und Kenan haben in Vegas geheiratet! Für Evelyn ist klar, sie will diese Ehe sofort beenden, doch Kenan lehnt überraschenderweise ab. Er verlangt sogar von ihr, dass sie min. ein halbes Jahr verheiratet bleiben, weil sich der Schauspieler derzeit keinen Skandal leisten kann.
 
Von nun an lebt Evelyn das Leben an der Seite eines Stars, sie muss zu Fototerminen, muss sich in Hollywood neben vielen sehr dünnen Frauen durchsetzten und sie verbringt die Nächte mit Kenan unter einem Dach. Sie hat sich vorgenommen dem sexy Mann zu widerstehen, doch sie kann das Prickeln zwischen ihnen nicht ewig ignorieren. Als Kenan dann für einen neuen Film seine Partnerin am Set küssen muss spürt Evelyn Eifersucht in sich aufsteigen und diese löst ein Gefühlschaos aus. Doch auch ein Stalker hat es auf das neue Paar in Hollywood abgesehen und sie können nur knapp den Schüssen entgehen. In Evelyn erwacht ihr Polizeisinn und sie will bei den Ermittlungen helfen, doch Kenan ist dagegen...
 
Der Roman " Wie Flammen auf Eis" von Alexandra Stefanie Höll wird als Romantic Thrill Roman bezeichnet, allerdings nimmt der Crimepart nur einen minimalen Part im Buch ein und so kann man den Roman eher als zeitgenössischen Liebesroman einordnen, denn die Lovestory steht klar im Fokus des Buches. Der Roman beginnt recht viel versprechend und es funkt vom ersten Moment zwischen Kenan und Evelyn und wie der Titel schon verspricht sind die beiden wie Feuer und Eis. Es folgt eine hitzige Diskussion auf die nächste, das mag zuerst noch recht unterhaltsam sein, doch im Laufe des Buches wird es dann einfach zu viel. Die beiden bekriegen sich ständig und es ist über Seiten kein Ende in Sicht. Hier wäre es schön gewesen, wenn es weniger Missverständnisse und dafür etwas mehr Thrill gegeben hätte. Die Figuren sind sehr detailiert beschrieben und beim Lesen bekommen die Leser reichlich die Gedankenströme der Personen mit, allerdings verhalten sich die Hauptfiguren teilweise befremdlich. Kenan zwingt seine Frau, die eine Polizistin ist, in die Rolle der Ehefrau (sie soll hohe Schuhe tragen, bei denen ihr die Füße schmerzen), sie darf aber nicht bei den Ermittlungen helfen. Evelyn verschweigt dem Helden auf der anderen Seite wichtige Informationen. Die Grundidee und der Plot mögen recht vielverssprechend sein, leider bleibt der Roman wegen der genannten Gründe aber nur mittelmäßig.

Herzlichen Dank an Bookshouse für die Bereitstellung eines Rezi Exemplars! Hier kann der Roman direkt beim Verlag bestellt werden: Klick 

Bewertung:
3,5 von 5 Punkten
 

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