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Donnerstag, 3. Dezember 2015

E. Lockhart - Solange wir lügen

Verlag: Ravensburger (September 2015)
Klappentext:
Eine wohlhabende Familie. 
Ein Mädchen ohne Erinnerung an die letzten beiden Sommer. 
Vier Jugendliche, deren Freundschaft in einer Katastrophe endet. 
Ein Unfall. 
Ein schreckliches Geheimnis. 
Nichts als Lügen. 
Wahre Liebe. 
Die Wahrheit.
Quelle von Cover und Klappentext: Ravensburger Buchverlag

Meine Einschätzung:
Cadace Sinclair gehört zu einer reichen Familie. Ihr Großvater besitzt eine eigene Insel und ihre Mutter Penny und deren Schwestern Carrie und Bess haben auf dieser Insel alle ein Haus. Als Cadaces Großmutter Tipper stirbt entbrennt zwischen den Schwestern ein eisiger Kampf ums Erbe und sie ziehen auch ihre Kinder hinein. Die Sommer verbringt Cadace mit ihrer Cousine Mirren und  ihrem Cousin Johnny und deren Freund Gat auf der Insel. Sie nennen sich die vier Lügner. Im Sommer 15, also in ihrem 15. Sommer auf der Insel passiert ein schrecklicher Unfall und Cadace kehrt erst im Sommer 17 auf die Insel zurück. Sie kann sich nicht an alles erinnern und nur langsam kommt alles wieder: Das schreckliche Geheimnis, die vielen Lügen und die Wahrheit. 

Dieser Roman von Emily Lockhart weckt gemischte Gefühle und dieses Buch lässt sich nicht einfach bewerten. Zum einen liegt das am Schreibstil des Buches, die Sätze sind meist sehr kurz und poetisch. Ohne viele Worte erzählt die Autorin aus der Ich-Sicht von Cadace. Der Stil ist ungewohnt, doch im Zusammenhang mit der Figur Cadace, die ihre Erinnerung verloren hat und sich nur bruchstückhaft erinnert passt es zur Story. Andererseits lässt das die Figuren im Buch eher blass und distanziert wirken. Die "wahre Liebe", die im Klappentext erwähnt wird, spielt eher eine untergeordnet Rolle. Der erste Teil des Buches ist durch die distanzierten Figuren eher langweilig, dennoch schafft es die Autorin die Neugierde zu wecken und im Laufe des Buches steigt die Spannung bis zur Auflösung des Geheimnis. 

Bewertung:
3,75 von 5 Punkten

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