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Samstag, 6. Februar 2016

Soman Chainani - The School for Good and Evil: Es kann nur eine geben

Originaltitel: The School for Good and Evil
Verlag: Ravensburger (Oktober 2015)


Klappentext:
Auf der Schule der Guten und der Schule der Bösen werden Jugendliche für ihre spätere Karriere in einem Märchen ausgebildet: als Helden und Prinzessinnen oder aber als Schurken und Hexen. Sophie träumt seit Jahren davon, Prinzessin zu werden. Ihre Freundin Agatha dagegen scheint mit ihrem etwas düsteren Wesen für die entgegengesetzte Laufbahn vorbestimmt. Doch das Schicksal entscheidet anders und stellt die Freundschaft der Mädchen auf eine harte Probe ...
Quelle von Cover und Klappentext: Ravensburger Buchverlag

Meine Einschätzung:
Alle vier Jahre werden in dem kleinen Dorf Gavaldon, das an einem Waldrand liegt, zwei junge Menschen entführt. Mal Mädchen, mal Jungen oder gemischt. Sie werden nie wieder lebendig gesehen, doch einige Zeit später tauchen sie in Märchenbüchern beispielsweise als Schneewitchen oder Rotkäppchen wieder auf. Eine alte Legende besagt, dass diese Jugendlichen zu Märchenfiguren werden und in der Schule für Gut und Böse ausgebildet werden. 

Alle Erwachsenen und Kinder fürchten sich vor der Nacht in der der Schulmeisters zwei Jugendlichen abholt, bis auf die wunderschöne Sophie. Sie hat keine Angst, sie fiebert der Nacht sogar entgegen, denn sie ist sich sicher: Sie wird eine wunderschöne Prinzessin werden und einen bezaubernden Prinzen heiraten und bis an ihr Lebensende glücklich zu sein. Doch sie weiß, dass Schönheit alleine nicht reicht um ausgewählt zu werden, man muss auch ein guter Mensch sein. Deshalb hat sie sich mit der Außenseiterin Agatha angefreundet. Doch aus dieser guten Tat für den Schulmeister, wird eine wahre Freundschaft. Agatha dagegen ist mit ihrem Leben im Dorf zufrieden und will gemeinsam mit ihrer Freundin Sophie hierbleiben. 

Als Sophie wirklich entführt wird, setzt Agatha alles daran um ihre Freundin zu retten, doch sie scheitert und wird selbst auch mitgenommen. Dann kommt alles anders als erwartet: Sophie landet in der Schule der Bösen und Agatha, die immer schwarz trägt und nicht an einem Prinzen interessiert ist, kommt in die Schule der Guten.... 

Der Autor Soman Chainani hat sich einen interessanten Plot für seine dreiteilige Serie rund um die Schule der Guten und Bösen ausgedacht. Sophie und Agatha könnten nicht unterschiedlicher sein und beide haben das Gefühl in der falschen Schule zu sein. Die wunderschöne Sophie soll böse Flüche lernen und richtig gemein werden und Agatha soll rosa Kleider tragen und lernen mit Tieren aus dem Wald zu reden. Mit viel Humor erzählt der Autor diese unterhaltsame Geschichte, die veranschaulicht, dass nicht immer alles schwarz und weiß ist und er zeigt darin, dass eine Prinzessin nicht durch und durch gut sein und eine Hexe nicht zwangsläufig von Grund aus Böse sein muss. Als Sophie und Agatha dann beide den Prinzen Tedros kennen lernen und beide Gefühle für ihn entwickeln, ist das und die Trennung durch die unterschiedlichen Schulen eine harte Probe für ihre Freundschaft.

Mehr Infos zur Serie:
Soman Chainani - The School for Good and Evil

Bewertung:
4 von 5 Punkten

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