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Donnerstag, 10. März 2016

Julia K. Stein - Leda & Silas, Band 1: Regenbogenzeit

Verlag: Impress (Januar 2016)

Klappentext:
Maisfelder bis zum Horizont und kein Hochhaus weit und breit. Ihre Sommermonate mitten im Nirgendwo Deutschlands zu verbringen, hätte die 17-jährige Leda unter normalen Umständen niemals in Erwägung gezogen. Doch genau hier ist ihre Mutter vor einem Jahr ums Leben gekommen und Leda ahnt, dass sich hinter der Idylle ein düsteres Geheimnis verbirgt. Erst als sie dem jungen Amerikaner Silas über den Weg läuft, bekommt der Sommer einen Hauch flirrender Romantik. Aber auch der attraktive Silas trägt ein Geheimnis mit sich und zwar ein nicht weniger dunkles als Ledas…
Quelle von Cover und Klappentext: Impress

Meine Einschätzung:
Deutschland:
Die junge Leda verlor ihre Mutter bei einem Verkehrsunfall, den sie selbst nur knapp überlebte. Irgendwie glaubt sie nicht daran, dass es ein einfacher Unfall war, ihre Gefühle sagen ihr es etwas anderes: Kurz vor ihrem Tod recherchierte ihre Mutter über ein Schlachthaus in Deutschland und machte reichlich Notizen und Aufzeichnungen dazu. Leda glaubt fest daran, dass ihre Mutter etwas herausgefunden hat und deshalb sterben musste. Also bewirbt sich sie unter falschen Namen in dem Schlachthaus und beginnt dort ein Praktikum. 

Das Schlachthaus ist in einem kleinen Ort in Deutschland, doch gerade in dem Ort lernt Leda den jungen Amerikaner Silas kennen. Sie fühlen sich beide gleich voneinander angezogen und finden viel gemeinsame Interessen. Doch ist Silas auch immer ehrlich zu ihr oder verheimlicht er etwas? Bei der Suche nach dem Mörder ihrer Mutter gerät Leda in große Gefahr. Doch war es wirklich Mord oder doch nur ein Unfall? 

Der erste Teil der Serie rund um Leda und Silas hinterlässt nach dem Lesen gemischte Gefühle. Auf der einen Seite ist der Plot des Romans durchaus spannend und der Klappentext verspricht eine Mischung aus Jugendroman, Liebesgeschichte und Thriller. Das ein Teil der Handlung in einem Schlachthaus spielt ist sehr originell, blutig und nichts für schwache Nerven. Der Roman wird bis auf einen kleinen Abschnitt aus der Sicht von Leda erzählt, so erfahren die Leser einiges über die Heldin, dennoch bleibt Leda etwas oberflächlich. Obwohl sich Leda und Silas bald kennen lernen und auch fleißig flirten bleibt die Liebesgeschichte zu sehr im Hintergrund bzw. entwickelt sich zu langsam. Der Roman mag gut aufgebaut sein, aber leider kommt es immer wieder zu zähen und langatmigen Passagen wo einfach zu wenig passiert. Am Schluss wird es zwar mal richtig spannend, dennoch kann der Roman nicht wirklich mitreisen. 

Herzlichen Dank an Julia K. Stein für die Bereitstellung eines Rezi Exemplars!

Bewertung:
2,5 von 5 Punkten


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