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Samstag, 10. Dezember 2016

Julie Leuze - Herzmuschelsommer

Verlag: Ravensburger (Mai 2016)

Klappentext:
Als Kim erfährt, dass sie nach der Geburt im Krankenhaus vertauscht worden ist, fährt sie kurz entschlossen zu ihren leiblichen Eltern in die Bretagne, um dort den Sommer zu verbringen. Diese Begegnung allein wäre schon aufwühlend genug, doch dann trifft Kim auch noch Padrig. Der nachdenkliche Junge, der viel Zeit auf einer Klippe am Meer verbringt, berührt ihr Herz sofort. Doch er hat ein dunkles Geheimnis ...
Quelle von Cover und Klappentext: Ravensburger Buchverlag

Meine Einschätzung:
Kims Welt bricht zusammen als sie erfährt, dass sie bei der Geburt vertauscht wurde. Wie soll sie sich jetzt verhalten. Liebte ihre "Mama" sie jetzt noch obwohl sie nicht verwandt sind? Mit ihrem Freund Titus läuft es auch nicht gut, er will mit ihr schlafen, doch Kim ist einfach noch nicht so weit für diesen Schritt. Sie reist nach Frankreich um ihre leiblichen Eltern kennen zu lernen. Obwohl ihre Eltern Marianne und Alex sehr nett sind und sich große Mühe geben - es sind fremde Menschen für sie. In der Bretagne lernt Kim dann den nachdenklichen Padrig kennen. Sie beginnen Zeit zusammen zu verbringen und der ruhige junge Mann berührt ihr Herz auf eine zauberhafte Art...

Die Autorin Julie Leuze wirft ihre Leser mitten in die Geschichte und beginnt bei Kims ersten Tag in Frankreich. Wie es zu der Reise kam und warum Kim als Baby vertauscht wurde wird dann im Laufe des Buches ausreichend erklärt. Julie Leuze hat einen sehr angenehmen und fesselnden Schreibstil. Das Buch wird aus der Sicht der Heldin Kim erzählt sie ist eine junge Frau, deren Leben total aus den Fugen geraten ist. Sie muss sich erst finden und steht vor wichtigen Entscheidungen. Neben der Frage zu welcher Familie sie gehört stellt sie sich auch die Frage wem sie Herz schenken soll. 

Mit viel Fingerspitzengefühl und sehr emotional beschreibt Julie Leuze die Gefühle von Kim. Der Plot rund um vertauschte Babys ist keine leichte Kost und die Umsetzung ist sehr gut gelungen. Die Figuren agieren menschlich und haben durchaus Ecken und Kanten. Der Autorin ist eine gute Mischung aus gefühlvoller und authentischer Geschichte gelungen. 

Bewertung:
5 von 5 Punkten

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