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Sonntag, 30. April 2017

Melissa Foster - Schwestern Im Aufbruch

Originaltitel: Sisters in Love
Verlag: Self-Published (Dezember 2016)

Klappentext: 
Danica Snow war ihr Leben lang die kluge, brave Schwester mit einem Hang zu praktischen Lösungen. Als Therapeutin ist sie stolz auf ihre vernünftigen Entscheidungen. Auch wenn es manchmal langweilig ist – sie geht gern auf Nummer sicher. Neben ihrem Beruf und ihrem Engagement als »Große Schwester« in einem Hilfsprogramm für junge Mädchen bleibt ihr wenig Zeit für ein Privatleben.

Der Frauenheld Blake Carter jagt von einer Eroberung zur nächsten. Er sieht blendend aus, hat Sex-Appeal und ist beruflich erfolgreich. Kaum eine Frau kann ihm widerstehen. Doch als sein Freund und Geschäftspartner auf tragische Weise ums Leben kommt, spürt er den dringlichen Wunsch, sein Leben grundlegend zu ändern. Allerdings weiß er nicht recht, wie er das anstellen soll.

Als Blake in Danicas Praxis auftaucht, knistert vom ersten Augenblick an die Luft zwischen ihnen. Doch es ist nicht Danicas Art, ihrem Verlangen nachzugeben – sie widersteht der Versuchung. Mit dieser Entscheidung beginnt für sie ein Selbstfindungsprozess und sie muss die wichtigsten Entscheidungen ihres Lebens hinterfragen. Zu gern möchte sie sich dieses eine Mal von ihren Gefühlen leiten lassen und sich gönnen, was sie sich sonst versagt. Doch die Probleme ihrer »Kleinen Schwester« aus dem Hilfsprogramm und die Nöte ihrer leiblichen Schwester Kaylie, die ihre Männer allzu schnell wechselt, halten sie in Atem. Danica zweifelt, ob dies der passende Zeitpunkt ist, ihrem Herzen zu folgen.
Quelle von Cover und Klappentext: Melissa Foster

Meine Einschätzung: 
Blake Carter genießt sein Leben als Frauenheld und er hat nicht vor sich zu binden, lieber gönnt er einen One-Night-Stand nach dem anderen. Das ändert sich sein Leben abrupt als sein bester Freund und Geschäftspartner Dave bei einem Skiunfall ums Leben kommt. Kurz vor dessen Tod hat Dave Blake noch geraten sich einen Therapeuten zu suchen und endlich sein Leben in den Griff zu bekommen. Nun nach dem tragischen Unfall nimmt er das nun endlich in Angriff und er macht sich einen Termin aus. Bei seiner ersten Sitzung muss er erstaunt feststellen, dass er die Therapeutin Danica Snow bereits kennt und sehr anziehend findet.

Danica Snows Leben verläuft in geordneten Bahnen: Sie ist eine gute Therapeutin und eine zuverlässige junge Frau. Im Vergleich zu ihrer eher wilden Schwester ist ihr Leben langweilig. Danica engagiert sich für ein Hilfsprogramm für junge Mädchen und eigentlich ist sie mit ihrem Leben zufrieden, bis sie Blake kennen lernt, der ihr Leben sogleich auf den Kopf stellt. Zum ersten Mal fühlt sie sich zu einem Patienten sexuell hingezogen, sie will der Versuchung widerstehen...

"Schwestern Im Aufbruch" ist der erste Teil der Snow Schwestern und in diesem Teil ist die ruhige und zuverlässige Danica die Heldin des Buches. Das Cover verspricht eine vergnügliche Romanze, doch schon der Klappentext lässt vermuten, dass sich durchaus ernste Themen in dem Buch verbergen. Die Autorin Melissa Foster packt ganz schön viele Probleme in dieses Buch. Die Hauptprotagonisten und die Nebenfiguren werden mit einem tragischen Unfall, Alkoholsucht, Untreue, Sexsucht etc. konfrontiert und es gibt vieles aufzuarbeiten. Die Heldin Danica hat als Therapeutin reichlich zu tun. Bei den vielen Problemen und den zahlreichen Sitzungen und Gesprächen zwischen Blake und Danica bleibt leider die Liebesgeschichte auf der Strecke. Nach einem interessanten Anfang wird das Buch durch die langatmigen Sitzungen stellenweise sehr zäh. Der Beruf der Heldin hat eine sehr große Rolle im Buch angenommen, dass passt zwar zu den vielen Problemen, doch für einen Liebesroman ist es fast schon etwas zu viel. 

Melissa Foster hat einen guten und sehr flüssigen Schreibstil und die einzelnen Figuren sind menschlich dargestellt und wurden sehr gut ausgearbeitet. Die Hauptprotagonisten sind liebenswerte Personen, die durchaus Ecken und Kanten haben und nicht fehlerfrei und zu perfekt dargestellt werden. Die Liebesgeschichte geht - wie bereits erwähnt - wegen der vielen Probleme etwas unter und nimmt erst im letztes Teils des Buches an Fahrt auf, dafür geht dann alles viel zu schnell. 

Fazit: Eine interessante Grundidee, liebenswerte Protagonisten, aber leider bremsen die vielen langatmigen Sitzungen die ganze Geschichte zu sehr. 

Mehr Infos zur Serie:

Herzlichen Dank an Melissa Foster für die Bereitstellung eines Rezi Exemplars!

Bewertung:
3,5 von 5 Punkten

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