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Samstag, 27. Januar 2018

Interview mit Ivy Paul

Ivy Paul lebt und arbeitet in Augsburg. Sie liebt es ungewöhnlich und hat daher keinen Hund sondern Hühner, außerdem frönt sie als begeisterte Do-it-yourself-Anhängerin der Seifensiedekunst und dem Kosmetik rühren. Daneben ist sie begeisterte Leserin von so ziemlich allem, was ihre Neugier weckt.



Interview mit Ivy Paul



Liebe Ivy ich freue mich, dass wir ein Interview machen und bedanke mich herzlich dafür!

Ich bedanke mich auch! Sowas mach ich gern 


1. Bei deinem Namen Ivy Paul denke ich immer gleich an erotische Romane, jetzt ist mit „Der Tote im Whiskey-Fass“ dein erster Irland Krimi erschienen. Im März 2018 folgt dann „Mörderische Teatime“. Magst du von dieser neuen Serie berichten? 

Jeder Teil spielt in Irland, im ersten Band ist Loreena, eine Halbirin die Protagonistin, ihr zur Seite gestellt hatte ich Mae, eine alte Dame, Ex-Ethnologin, die sich als so interessant erwies, dass sie nun im nächsten Roman (Mörderische Teatime, Veröffentlichung 20. Februar 2018) die Hauptrolle spielt. 
Ein Wiedersehen mit Loreena gibt es dann erst im dritten Teil der Reihe, an dem ich aktuell schreibe. 
Jeder Teil hat ein Motto, das für Irland typisch ist: Im ersten Teil Whiskey, im zweiten Tee und im dritten wird es nun Wolle sein ;) 



2. Du hast schon sehr viele verschiedene Romane geschrieben, und hast die Geschichten von einem Filmstar, einer Seifenverkäuferin, Bildhauer, einem Geist und vielen anderen interessanten Personen erzählt. Inwieweit kannst du dich selbst mit deinen vielen Protagonisten identifizieren? Fühlst du dich mit einer Figur besonders verbunden?

Ich fühle mich immer mit der Figur am meisten verbunden, über die ich aktuell schreibe. Was mir stets wichtig ist, ist die Glaubwürdigkeit der Figuren, ich denke mich immer in ihr Gefühlsleben hinein, versuche sie zu verstehen, auch wenn sie komplett anders sind und denken wie ich und greife auch Dinge auf, die mich selber beschäftigen, beim Unsterblichen war es der Gedanke, wie es sein muss, alle, die man liebt, sterben sehen zu müssen und das nicht nur über die normale Zeitspanne eines Menschen sondern viel viel viel länger. Was macht das aus einem Menschen? 
Bei der Seifensiederin konnte ich auf mein eigenes Hobby die Seifensiederei zurückgreifen und ich hatte mich intensiv mit dem Minimalismus auseinandergesetzt. 
Ich liebe jede einzelne meiner Figuren und lache und leide mit ihnen …



3. Wann hast du zu schreiben begonnen? Wolltest du schon immer Autorin werden?

Ich hab schon in der zweiten Klasse angefangen und wollte ab 14 ernsthaft Autorin werden. Kürzlich hat mich eine alte Schulfreundin über FB ausfindig gemacht und war völlig perplex, dass ich es tatsächlich geschafft habe ;)



4. Magst du uns von deinem ersten veröffentlichten Roman erzählen? Wie ist es dir bei der Veröffentlichung gegangen?

Oh, ich war total aufgeregt, jeder einzelne Schritt war für mich völlig neu, man liest ja das eine oder andere darüber, aber es ist dann doch ganz etwas anderes, das dann zu erleben. 
Und die Aufregung ist immer noch dieselbe! Auch nach über 20 Romanen 



5. Was gefällt dir selbst besonders beim Schreiben von erotischen Romanen?

In die Gedanken und Gefühlswelten der Figuren schlüpfen zu können. Wie man die Gefühle in ihnen wachsen und entstehen lässt. Das Prickeln der Figuren zu beschreiben, die Beschreibungen der Szenen. 
Erotik heißt in seiner eigentlichen Bedeutung ja nicht Pimpern bis der Arzt kommt, ;) sondern wohlfühlen im und mit dem eigenen Körper. Damit ist dann schon eine Tätigkeit wie Baden, Essen oder Massage etc. ppa. Erotik im weitergefassten Sinn. 



6. Magst du ein bisschen von dem Entstehungsprozess deiner Geschichten erzählen? Wie entsteht ein Buch bei dir?

Ich arbeite immer mit Eckpunkten, um die spinne ich die Geschichte. Ich habe jetzt länger probiert linear zu schreiben, aber ich habe immer bestimmte Szenen im Kopf die zu späteren Zeitpunkten stattfinden (müssen), die mich dann doch quälen, weil sie raus wollen. Im aktuellen Roman schreibe ich mir also erst mal diese Szenen aus dem Kopf und arbeite dann linear weiter. 
Alle 5000 Wörter (beim Krimi) und alle 10.000 Wörter (alle anderen Genres) lese und überarbeite ich erst nochmal, ehe ich wieder weiterschreibe. 
Steht das Rohmanuskript, überarbeite und ändere ich es in Papyrus, dann geht es ins Lektorat und Korrektorat. Nach jedem dieser Arbeitsschritte gehe ich nochmal über das Skript. Bis die Leser es also in Händen halten waren mind. 3-4 Personen drüber und sind 6 – 7 Überarbeitungen erfolgt. 



7. Woran arbeitest du gerade?

Eine BDSM-Romance, auf meiner FB-Pinnwand poste ich immer wieder kleine Textstellen. 
Außerdem arbeite ich an meinem Krimi. 
Und die nächsten zwei – drei Projekte sind ebenfalls schon fest eingeplant, unter anderem eine Fortsetzung meiner Reihe um die Delaneys, die ich mit „Ein Penner unterm Weihnachtsbaum“ Weihnachten 2017 begonnen habe ….



8. Wie wichtig ist dir der Kontakt mit deinen Lesern? 

Sehr wichtig! Ich liebe meine Leserinnen. Sie ermöglichen es mir, meinen Traum zu leben: Zu schreiben und Geschichten zu erfinden. 



9. Was wünscht du dir für deine Zukunft?

In Ruhe und Frieden meine Geschichten schreiben und leben zu können, dass es all meinen Lieben gut geht, dass alle glücklich sind und das auch alle anderen kriegen, was sie verdienen 


Danke für das unterhaltsame Interview!

Sehr gerne doch! Vielen Dank für die tollen Fragen :D


Hier ein paar aktuelle Romane der Autorin:

Mörderische Teatime: Ein Irland-Krimi 
Anne Cleary, Moderatorin der berühmten Vorabendshow "Teatime with Annie", wird bei der Vorbereitung der Dreharbeiten im B&B "Tae agus Ceapaire" ermordet. Am Abend zuvor hatte sie sich mit ihrer Jugendfreundin Mae Pennywether gestritten, worauf diese ihr wutentbrannt einen qualvollen Tod gewünscht hatte. Mae gerät daher unter Tatverdacht und beginnt zu ermitteln, um den wahren Täter zu finden.

Als kurz darauf jemand versucht, Annes Co-Moderator zu vergiften, verdichten sich die Hinweise, dass die Tearoom-Besitzerin Clarissa Nelson nicht nur Gelegenheit, sondern auch Motive für beide Verbrechen hatte. Schließlich kannte auch sie Anne aus Jugendtagen und war von ihr für eine Karriere beim Fernsehen aufs Übelste im Stich gelassen worden.

Doch wie soll Mae Clarissas und ihre eigene Unschuld beweisen?

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Der Tote im Whiskey-Fass

Als junger Mann verließ John Fallon Irland und kehrte nie wieder dorthin zurück. Nach seinem Tod reist seine Tochter Loreena auf die grüne Insel, um nach ihren Verwandten zu suchen. Kurz nachdem sie in dem Örtchen Badger´s Burrow angekommen ist, wird bei einer Veranstaltung eine Leiche in einem Whiskey-Fass entdeckt. Wie sich herausstellt, trug der Tote eine Visitenkarte ihres Vaters bei sich. Loreena ist alarmiert. Wie sollte ihr verstorbener Vater etwas mit dem Tod dieses Mannes zu tun haben können? Sie forscht nach und stößt dabei auf ein Netz aus Intrigen und Geheimnissen.


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Ein Penner unter´m Weihnachtsbaum

Ein erfundener Verlobter bringt die leicht versponnene Piper ganz schön ins Schwitzen. Um ihre überfürsorgliche Familie nicht zu enttäuschen, engagiert sie den in finanzielle Nöte geratenen William Turner. Der steht kurz davor, obdachlos zu werden und kann das Geld gut gebrauchen. Umgeben von ihrer chaotischen Familie und dem Zauber der Weihnacht, erleben Piper und William ihr ganz persönliches Wunder. Ein bezaubernder Chick-Lit mit viel Herz und Weihnachtsstimmung ....


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Quelle von Cover und Klappentext: Plaisir d'Amour / Dryas / Ivy Paul
Quelle von Vita: Ivy Paul
Quelle Portrait: Ivy Paul

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